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Dienstag, 21. August 2018
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Methodologie


Krise und „Normalwissenschaft“ – Konstruktion und Performativität in der modernen Ökonomik
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Krise und „Normalwissenschaft“ – Konstruktion und Performativität in der modernen Ökonomik

26 Seiten · 4,83 EUR
(November 2016)

 
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Aus der Einleitung:

In der folgenden Ausarbeitung wird strikt unterschieden zwischen der "Ökonomie" als dem auf praktische wirtschaftliche Tätigkeiten bezogenen Bereich der Gesellschaft und der "Ökonomik" als dem Bereich wissenschaftlicher Aktivitäten, der sich mit dem wirtschaftlichen Tätigkeitsbereich der Gesellschaft beschäftigt. Die Grundlage für diese Unterscheidung ist nicht die Überlegung, dass ein 'realer' Objektbereich der Wirtschaft vollständig von einer wissenschaftlichen Reflexion über diesen Objektbereich getrennt werden kann, sondern dass trotz aller Verknüpfungen zwischen diesen beiden Bereichen sie sich durch grundlegend unterschiedliche interne Handlungslogiken und Reproduktionsformen auszeichnen.

Diese Unterschiede können mit Hilfe komplexitätstheoretischer Überlegungen plausibel gemacht werden. Demgemäß erschließen moderne Gesellschaften (und ihre Akteure) einen Überlebenskorridor dadurch, dass sie die – kombinatorisch gesehen – explosiv zunehmenden Verknüpfungsmöglichkeiten zwischen einzelnen Aktivitäten durch Ausbildung von "fast zerlegbaren" Strukturen reduzieren: sie generieren Komponenten, die in sich eng verknüpft sind, aber untereinander nur locker aufeinander bezogen sind.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Ökonomie! Welche Ökonomie?
Jakob Kapeller, Stephan Pühringer, Katrin Hirte, Walter O. Ötsch (Hg.):
Ökonomie! Welche Ökonomie?
Der Autor
Prof. Dr. Frank Beckenbach
Frank Beckenbach

leitet das Fachgebiet Umwelt- und Verhaltensökonomik am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel. Seine Forschungsinteressen gelten verhaltenswissenschaftliche Konzepten in der Ökonomik und ihrer Umsetzung in agentenbasierten Modellierung unter besonderer Berücksichtigung der darin eingeschlossenen Umweltwirkungen.

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