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Freitag, 17. August 2018
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Kulturen und Märkte
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Kulturen und Märkte

26 Seiten · 3,59 EUR
(Juni 2015)

 
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Aus der Einleitung:

"Je weniger die Menschen durch das Herkommen gebunden sind, um so grösser wird die innere Bewegung der Motive, um so grösser wiederum, dem entsprechend, die äussere Unruhe, das Durcheinanderfluten der Menschen, die Polyphonie der Bestrebungen. Für wen giebt es jetzt noch einen strengeren Zwang, an einem Ort sich und seine Nachkommen anzubinden? Für wen giebt es überhaupt noch etwas streng Bindendes? Wie alle Stilarten der Künste neben einander nachgebildet werden, so auch alle Stufen und Arten der Moralität, der Sitten, der Culturen. – Ein solches Zeitalter bekommt seine Bedeutung dadurch, dass in ihm die verschiedenen Weltbetrachtungen, Sitten, Culturen verglichen und neben einander durchlebt werden können [...] Es ist das Zeitalter der Vergleichung!" (Nietzsche) Aus der Perspektive des beginnenden 21. Jahrhunderts wirkt Friedrich Nietzsches Beobachtung von 1878 prophetisch. Warum konnte das "Vergleichen" eine so wichtige Rolle in der modernen Gesellschaft übernehmen, dass es zur Signatur eines "Zeitalters" wurde? Welches sind die Triebfedern einer solchen Dynamik? Die Antwort, die ich vorschlage, lautet: Es ist das Zusammenspiel von Kulturen und Märkten.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Was ist?
Wolf Dieter Enkelmann, Birger Priddat (Hg.):
Was ist?
Der Autor
Prof. Dr. Dirk Rustemeyer
Dirk Rustemeyer

lehrt Bildungsphilosophie an der Universität Trier und Philosophie an der Universität Witten/Herdecke. Publikationen zur Philosophie des Zeichens, der Massenkultur und des Kinos sowie der Diagrammatik von Sinnbildungsprozessen markieren Eckpunkte der Arbeit an einer Philosophie der modernen Kultur. Auswahlbiographie: Darstellung. Philosophie des Kinos. Weilerswist 2013; Diagramme. Dissonante Resonanzen: Kunstsemiotik als Kulturphilosophie. Weilerswist 2009; Oszillationen. Kultursemiotische Perspektiven. Würzburg 2006; Sinnformen. Konstellationen von Sinn, Subjekt, Zeit und Moral. Hamburg 2001.