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LCSF und CARS – Beispiele für einen klima- und energiepolitischen Ansatz bei der Qualität von Produkten mit extraterritorialer Ausstrahlung
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LCSF und CARS – Beispiele für einen klima- und energiepolitischen Ansatz bei der Qualität von Produkten mit extraterritorialer Ausstrahlung

20 Seiten · 4,29 EUR
(14. Januar 2008)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeberin:

Im Beitrag Hans-Jochen Luhmanns geht es um die Frage nach einem geeigneten Politikansatz im Bereich der Energiepolitik, um der multilateralen Klimapolitik aus ihrer Blockade im Nord-Süd-Gegensatz unter der Bedingung wirtschaftlicher Globalisierung zu helfen. Hingewiesen wird auf einen innovativen Politikansatz, der nicht die dilemmatischen Eigenschaften des derzeit herrschenden Ansatzes aufweist – die Akronyme LCSF und CARS stehen für konkrete Beispiele energiepolitischer Art. Der Ansatz besteht in der Regulierung der (durchschnittlichen) Qualität von Produkten – seien es Energieträgern (LCSF), seien es langlebige energieumsetzende Güter (CARS). Die Qualität ist bezogen auf den ‚climate impact‘ auf sämtlichen Stufen der Herstellung eines Produkts, die Wirkung des Ansatzes ist deswegen automatisch extraterritorial. Der Regulierung unterworfen werden Importeure und inländische Hersteller in völlig gleicher Weise. Aus wettbewerbspolitischer Sicht ergeben sich für die Wirtschaft auf dem Territorium des regulierenden Staates nicht nur keine Nachteile, der Ansatz ist nach Meinung Luhmanns vielmehr für diese eher von (Wettbewerbs-)Vorteil, da er heimische (Nischen-) Märkte für Vorreiter zu schaffen vermag. Und er ist vor allem handelspolitisch nicht (im rechtlichen Sinne) diskriminierend, da staatlicherseits lediglich eine (anspruchsvolle) Durchschnittsmaßgabe für Produkte vorgegeben wird, mitsamt einem marktlichen Ausgleichsmechanismus, der dieses (faktisch sehr wohl diskriminierende) Durchschnittsverhalten von Importeuren und Herstellern erzwingt.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Energie der Zukunft
Sabine Kratz (Hg.):
Energie der Zukunft
the author
Dr. Hans-Jochen Luhmann
Hans-Jochen Luhmann

Studium der Mathematik, Volkswirtschaftslehre und Philosophie. Mitglied der Kammer für Umwelt und Entwicklung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Herausgeber von „Gaia“. Jetzt: Leiter Grundsatzfragen, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie.

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