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Sonntag, 18. November 2018
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Lage der Arbeitszeit
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Lage der Arbeitszeit

Schichtarbeit und andere unübliche Arbeitszeiten

25 Seiten · 3,79 EUR
(September 2017)

 
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Aus der Einleitung:

Aus persönlicher Erfahrung ist bekannt, dass Arbeit nicht zu allen Zeiten gleich gut gelingt. So erfordert etwa Arbeiten in der Nacht erheblich mehr Aufwand zur Leistungserbringung als am Tag. Arbeit zu bestimmten Zeiten, z.B. abends und am Wochenende, führt andererseits dazu, dass diese für familiäre und soziale Aktivitäten prädestinierten Zeiten nicht für solche Aktivitäten genutzt werden können und arbeitsfreie Zeit anfällt, wenn Familienmitglieder und Freunde bei der Arbeit sind. Damit wird die Lage der Arbeitszeit aus zweierlei Gründen zu einer der wichtigen Grunddimensionen der Arbeitszeitgestaltung: erstens der Effektivität und Effizienz der Leistungserbringung und zweitens der Vereinbarkeit der Arbeitszeit mit dem sozialen Leben und der sozialen Teilhabe. Das liegt insbesondere daran, dass die Steuerung des menschlichen Verhaltens von der Ausprägung verschiedener Rhythmen abhängig ist. So unterliegen wir verschiedenen biologischen Rhythmen, von denen die Tagesperiodik die bekannteste und für die Arbeitszeitgestaltung bedeutendste Schwingung darstellt. Physikalische Zeitgeber sind dabei z.B. der Hell/Dunkel Wechsel, soziale Zeitgeber das Verhalten unserer Mitmenschen, und personenimmanente Zeitgeber, das Zeitbewusstsein, d.h. das Wissen darüber, welche Tageszeit zur Zeit gegeben ist. Unter "normalen" Arbeitszeiten stimmen alle diese Zeitgeber perfekt überein und synchronisieren damit die etwas längere endogene Periodik des Organismus auf die 24 Stunden des Tages. Dabei steuert dieser Rhythmus u.a. die Leistungsabgabe und die Erholung, z.B. als Schlaf/Wachrhythmus, wobei wir tagsüber auf Leistungsabgabe und nachts auf Erholung und Schlaf programmiert sind.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Arbeitszeit gestalten
Regine Romahn (Hg.):
Arbeitszeit gestalten