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Mittwoch, 21. November 2018
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Lebenslage und gesellschaftliche Inklusion: Theoretischer Ansatz und empirische Umsetzung am Beispiel von Personen mit Migrationshintergrund
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Lebenslage und gesellschaftliche Inklusion: Theoretischer Ansatz und empirische Umsetzung am Beispiel von Personen mit Migrationshintergrund

22 Seiten · 3,22 EUR
(November 2015)

 
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Aus der Einleitung:

Der Lebenslagen-Ansatz in der Interpretation Gerhard Weissers nimmt Individuen mit ihren basalen Interessen als Ausgangspunkt (Voges et al. 2005). Dies erklärt, warum dieser Ansatz oft handlungstheoretisch interpretiert wird: Individuen sehen sich in eine mehrdimensionale Lebensumgebung eingebunden, die ihnen mehr oder weniger große Handlungsspielräume eröffnet. Der vorliegende Beitrag votiert dafür, diese Perspektive mit einer gesellschaftstheoretischen Komplementärperspektive zu verbinden: Was handlungstheoretisch als gesellschaftliche Umgebung bzw. als Randbedingungen des individuellen Handelns bezeichnet wird, ist auf gesellschaftlicher Ebene ein Geflecht sozialer Strukturen, das organisationsspezifische Interessen ausbildet. Eine eigenständige Analyse dieser Strukturen und Funktionen ermöglicht ein besseres Verständnis von gesellschaftlichen Prozessen der Inklusion und Exklusion. Um empirisch gehaltvoll umgesetzt werden zu können, sollte daher der Lebenslagen- Ansatz um eine komplementäre Perspektive ergänzt werden, in der gesellschaftliche Strukturen und deren Eigenlogiken untersucht werden. Am Beispiel des Inklusionsgrades unterschiedlicher Personengruppen mit Migrationshintergrund wird das Zusammenspiel von individueller Lebenslage und der Inklusivität sozialer Systeme aufgezeigt.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Lebenslagen – Beiträge zur Gesellschaftspolitk
Hajo Romahn, Dieter Rehfeld (Hg.):
Lebenslagen – Beiträge zur Gesellschaftspolitk
Der Autor
Dr. Dietrich Engels

geschäftsführender Gesellschafter des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik in Köln (ISG). Arbeitsschwerpunkte: u.a. Lebenslagenforschung, Armuts- und Sozialberichterstattung und Integrationsmonitoring.