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Leverage-Wechselwirkungen
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Leverage-Wechselwirkungen

Ein Ansatz im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen

29 Seiten · 5,43 EUR
(22. Juni 2017)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Schließlich beschreiben Celestino Girón und Marta Rodríguez-Vives in ihrem Beitrag den Zusammenhang sektoraler Verschuldungsquoten – ein VGR-Ansatz. Die Fokussierung der Politik auf die übermäßigen Verschuldungen im Euroraum hat das Interesse an der Entwicklung umfassender analytischer Ansätze verstärkt, um den Zusammenhang zwischen Leverage(Hebel)- und Deleveraging-Prozessen auf die Wirtschaftsakteure besser zu verstehen. Besonders dem Zusammenspiel zwischen Staatsverschuldung und privater Leverage im aktuellen Kontext der simultanen Entschuldungsanpassungen wird zunehmend Aufmerksamkeit geschenkt. Allerdings sind die Analysen zum Thema im Allgemeinen unvollständig, da sie die Rückkopplungseffekte auf die Bilanzpositionen der Wirtschaftsteilnehmer nicht berücksichtigen.

Der Beitrag versucht, diese akteurübergreifenden Verflechtungen mithilfe der Untersuchung von Konzepten, Beziehungen und Einschränkungen der VGR zu klären. Daher wird in dieser Arbeit ein Mechanismus vorgestellt, der erfasst, wie verstärkte Hebelwirkungen bei bestimmten Akteuren dazu beitragen, ceteris paribus, den Hebel für den Rest der Volkswirtschaft zu verringern. Die Neuheit dieses Ansatzes zur Analyse von Hebelwirkungen liegt darin, dass das von den Akteuren gehaltene Finanzvermögen berücksichtigt wird


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die gesamtwirtschaftliche Finanzierungsrechnung
Reimund Mink, Klaus Voy (Hg.):
Die gesamtwirtschaftliche Finanzierungsrechnung
the authors
Celestino Girón

Principal Economist-Statistician in der Abteilung für Makroökonomische Statistiken der EZB. Seine berufliche Laufbahn verbrachte er in den Bereichen der finanziellen Statistiken sowie der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen, insbesondere der FinR. Weitere berufliche Stationen waren Tätigkeiten beim spanischen Fiskalrat sowie bei der Banco de España. Celestino Girón hat einen Master in Economics und Business Administration.

Dr. Marta Rodriguez-Vives

arbeitet als Senior Economist in der Abteilung für Fiskalpolitik der EZB. Marta Rodríguez-Vives promovierte in Business Administration und hat ein Postgraduate- Diplom in Wirtschaftspolitik.