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Sonntag, 16. Dezember 2018
 Startseite » Politik  » Gesundheit, Kranken- & Unfallversicherung 

Managed Care als Reformoption für das deutsche Gesundheitswesen

168 Seiten ·  22,00 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 3-89518-542-6 (Februar 2006 )

 
 

In den letzten Jahren ist die gesetzliche Krankenversicherung zunehmend an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gestoßen. In der Vergangenheit konzentrierte sich die Gesundheitspolitik zur Lösung der Verknappung finanzieller Ressourcen häufig auf die Modifizierung der Einnahmen- bzw. Ausgabenseite, was sich jüngst in der Diskussion um Bürgerversicherung oder Kopfpauschale eindrucksvoll zeigt. Auch wenn nicht eine "Ökonomisierung der Gesundheitsversorgung" angestrebt werden sollte, so kann die ökonomische Realität dennoch nicht ignoriert werden.

Aus ökonomischer Sicht zeichnet sich das Gesundheitswesen dadurch aus, dass kaum marktliche Strukturen zu finden sind, die Anreize setzen und die knappen Ressourcen in die "beste" Verwendung alloziieren. In diesem Buch wird ein Ansatz zur Lösung der bestehenden Probleme betrachtet, welcher nicht auf die (Um-) Finanzierung abzielt, sondern Strukturen der Gesundheitsversorgung zu schaffen versucht, um zumindest in bestimmten Grenzen wettbewerbliche Elemente in die Gesundheitsversorgung zu implementieren: Managed Care. Um diese Strukturen zieladäquat umgestalten zu können, stehen im Rahmen von Managed Care verschiedene Instrumente zur Verfügung. Die bisherige Literatur zu diesem Thema fokussiert allerdings häufig auf die detaillierte Analyse von Spezialfragen einzelner Instrumente, wodurch das "große Ganze" aus den Augen verloren wird, oder betrachtet "erste Erfahrungsberichte" aus anderen Ländern, z.B. der Schweiz oder den USA.

Dieses Buch stellt zunächst die Hauptprobleme der deutschen Gesundheitsversorgung heraus und überprüft davon ausgehend ausführlich die Effekte der einzelnen Instrumente des Managed Care; immer wieder wird dazu auch auf die Wirkungszusammenhänge zwischen den Instrumente verwiesen, durch die die Wirkung der Einzelinstrumente verstärkt wird. Diese können ihre Wirkung in der Praxis allerdings nur dann entfalten, wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen dies erlauben. Daher ist ein weiterer Schwerpunkt die Analyse des institutionellen Rahmens, der sich in den letzen Jahren entscheidend weiterentwickelt hat. Abschließend werden die zunächst theoretisch hergeleiteten Effekte anhand eines praktischen Beispiels plastisch dargestellt.


Die Autoren
Jörg Cortekar
Jörg Cortekar

Dipl.-Ök. Jörg Cortekar, Jg. 1976, ist als Stipendiat der DFG an der Universität Göttingen tätig. Forschungsschwerpunkte: Dogmengeschichte, Gesundheitsökonomik und Umweltökonomik.

[weitere Titel]
Susanne Hugenroth

studiert an der Fachhochschule in Bremen den "Internationalen Studiengang für Pflegeleitung".

dem Verlag bekannte Rezensionen
  • Zeitschrift für Politikwissenschaft - Bibliographie 2/2007
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