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Wednesday, September 18, 2019
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Markt- vs. bankendominiertes Finanzsystem - ein Vergleich
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Markt- vs. bankendominiertes Finanzsystem - ein Vergleich

49 Seiten · 7,13 EUR
(August 2006)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Im Mittelpunkt des Beitrags von Bernhard Emunds steht die monetäre Analyse des Neu-Keynesianismus und die neu-keynesianischen Ausgangspunkte für die Erklärung finanzwirtschaftlicher Entwicklungen der letzten Dekade. Er befasst sich mit den Finanzsystemen in Deutschland und den USA: Der Bedeutungszuwachs der deutschen Wertpapier-Märkte Ende der 90er Jahre wurde vielfach als ein Anzeichen dafür gedeutet, dass das ?angestammte? bankendominierte Finanzsystem in Deutschland durch ein marktdominiertes nach anglo-amerikanischem Vorbild ersetzt wird. Der Beitrag geht der Frage nach, was sich für die Unternehmen, die Beschäftigten und die ?Sparer? verändern würde, wenn es wirklich zu einem solchen ?Finanzsystemwechsel? käme. Dazu vergleicht er die Finanzsysteme in den USA und in Deutschland zum einen darauf hin, wie in ihnen die Finanzmittelallokation, die Steuerung der Unternehmen und die Geldvermögensbildung ?organisiert ist?: Wichtige Anhaltspunkte für diese Analysen liefert die neu-keynesianische Finanzierungstheorie, die mithilfe der Annahme asymmetrisch verteilter Informationen und durch die Rekonstruktion der Kapitalgeber-Kapitalnehmer-Beziehungen als Principal-Agent-Konflikte ein vertieftes Verständnis finanzwirtschaftlicher Institutionen erlaubt. Der Beitrag fragt zum anderen, wie sich markt- und bankendominierte Finanzsysteme auf die Konjunkturentwicklung auswirken. Einsichten vermitteln hier neu-keynesianischen Konjunkturmodelle sowie der Finanz-Keynesianismus in der Tradition Hyman P. Minskys, der Spekulationswellen auf Finanzmärkten in ?Boom and Bust?-Szenarien einbindet.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Neu-Keynesianismus – der neue wirtschaftspolitische Mainstream?
Eckhard Hein, Arne Heise, Achim Truger (Hg.):
Neu-Keynesianismus – der neue wirtschaftspolitische Mainstream?
the author
Prof. Dr. Bernhard Emunds
Bernhard Emunds

Leiter des Oswald von Nell-Breuning-Instituts der Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt/Main. Promotion an der Universität Frankurt, Habilitation an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster.

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