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Tuesday, May 21, 2019
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Medialität, Performativität und Sprachförmigkeit des Geldes
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Medialität, Performativität und Sprachförmigkeit des Geldes

Drei Dimensionen über das Geld als Denkform zu reflektieren

20 Seiten · 3,84 EUR
(Juni 2017)

 
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Aus der Einleitung:

Die Beziehung von Geld und Denkform wird sich erst erschließen, wenn drei Aspekte des Geldes dabei einbezogen werden: (1.) Zum einen ist dies die Medialität des Geldes, kann Geld doch geradezu als Inkarnation eines Mediums gelten im Sinne eines 'neutralen Dritten', das zwischen Schuldner und Gläubiger, Käufer und Verkäufer vermittelt. (2.) Zum anderen geht es um die Performativität des Geldes, insofern Geld nicht nur ein Medium ist, um den Austausch von Dingen bzw. Waren zu vermitteln, sondern ein soziales Geltungsverhältnis realisiert, das performativ hervorgebracht wird, insofern Geldverkehr sowohl an geldsetzende Institutionen gebunden ist, wie es auch des Vertrauens von Akteuren in eben diese Institutionen bedarf. (3.) Schließlich geht es um die Sprachförmigkeit des Geldes, die sich allerdings als eine 'Schriftförmigkeit' erweisen wird und diese Dimension schließt auch das Binäralphabet als "Währung" digitalen Informationsaustausches mit ein.

Erst im Schnittpunkt dieser drei Dimensionen des Geldverkehrs zeichnen sich die Bedeutung des Geldes als Denkform und damit die kognitiven Implikationen des Geldgebrauches ab. Die folgenden Überlegungen wollen insbesondere zur Klärung dieser drei Aspekte beitragen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Geld! Welches Geld?
Karl-Heinz Brodbeck, Silja Graupe (Hg.):
Geld! Welches Geld?
the author
Prof. Dr. Sybille Krämer
Sybille Krämer

Professorin für theoretische Philosophie an der Freien Universität Berlin.