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Menschen und grüne Biotechnologie: Perspektiven für Nachhaltigkeit
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Menschen und grüne Biotechnologie: Perspektiven für Nachhaltigkeit

27 Seiten · 4,99 EUR
(11. Mai 2020)

 
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Aus der Einleitung der Hg.

In seinem Beitrag widmet sich Remco Stam mit der grünen Biotechnologie einem hoch aktuellen Thema. Er stellt dabei die moderne Pflanzenzüchtung in einen historischen Kontext und zeigt in differenzierter Form Risiken sowie Chancen auf. Aus der Sicht der Biotechnologie gelten insbesondere die neuesten Genom-Editierungsmethoden (z.B. die Genschere CRISPR/Cas9) als besonders geeignet, um Anfälligkeitsfaktoren bei Pflanzen zu eliminieren, ohne dabei gesundheitliche Risiken für den Verbraucher einzugehen. Als deutlich problematischer erweist sich die genetische Modifikation, bei der ein völlig fremdes Stück DNA in die Pflanze eingebracht werden kann, zum Beispiel um die Pflanzen resistent gegen das Herbizid Glyphosat zu machen. Aber auch eine natürliche genetische Modifikation, die den Kreuzungsprozess zweier Sorten der gleichen Art beschleunigt und dadurch die Resistenz gegen gefährliche Pflanzenkrankheiten erhöht, wäre vorstellbar. Stam kommt daher zu dem Schluss, dass eine reflektierte Anwendung unterschiedlicher Methoden der Biotechnologie zu einer nachhaltigen und (durch den geringeren Einsatz von Fungiziden) umweltschonenden Landwirtschaft beitragen kann.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Dr. Remco Stam
Remco Stam

(geb. 1984) studierte in Wageningen (Niederlande), Köln und Norwich (England) und schrieb seine Doktorarbeit über die molekularen Interaktionen von Pflanzen und ihren Pathogenen. Er kam 2014 mit einem Alexander-von-Humboldt-Stipendium nach Deutschland, um die natürliche Variation und Evolution der pflanzlichen Abwehrmechanismen gegen Krankheitserreger zu untersuchen. Seit 2017 ist er Forschungsgruppenleiter an der Tech-nischen Universität München, wo seine Arbeit kürzlich mit dem Dr.-Heinrich-Baur-Preis für hervorragende Nachwuchswissenschaftler in den Agrar- und Lebenswissenschaften ausgezeichnet wurde.