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Freitag, 20. Juli 2018
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Modularisierung und die Struktur der automobilen Wertschöpfungskette
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Modularisierung und die Struktur der automobilen Wertschöpfungskette

13 Seiten · 4,21 EUR
(Mai 2011)

 
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Aus der Einleitung:

Automobile sind hochkomplexe technische Produkte, die immer komplexer werden. Dies ist auf technische Veränderungen, beständige Aufrüstung mit Komfort- und Sicherheitsausstattungen sowie auf den zunehmenden Einsatz von Elektronik zurückzuführen. Bestand ein VW Käfer Mitte der 60er Jahre aus 4893 Teilen, bei lediglich zwei Motorvarianten, zwei Getriebevarianten, zwei Ausstattungsmöglichkeiten, acht Lackfarben und 10 höherwertigen Mehrausstattungen, waren es bei einem 1988er Golf II CL bereits 6843 Teile, wobei der Golf in elf Motorvarianten, vier Getriebevarianten und sechs Ausstattungsmöglichkeiten lieferbar war (vgl. VW 1988). Ein mit dem Golf V verwandter Audi A3 des Jahres 2010 besteht aus ca. 12.000 Teilen, eine Aufzählung der Vielzahl an möglichen Varianten würde den Rahmen dieses Aufsatzes bei weitem verlassen.

Die zunehmende Komplexität des Produkts "Auto" macht im Sinne einer ökonomisch sinnvollen und beherrschbaren Massenproduktion Maßnahmen zur Komplexitätsreduzierung notwendig. Dabei sind Modularisierungskonzepte von zentraler Bedeutung. Der Begriff "Modul" ist weder in der Forschung noch in der Praxis klar definiert und wird z.B. von Lieferanten und Automobilherstellern (OEMs) in verschiedenen Zusammenhängen gebraucht (vgl. den Beitrag von Freimann und Mauritz in diesem Band). So kann sich der Begriff auf die Produktion, das Produkt, die Entwicklung oder die Logistik beziehen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Produktverantwortung, Modularisierung und Stoffstrominnovationen
Frank Beckenbach, Jügen Freimann, Alexander Roßnagel, Michael Walther (Hg.):
Produktverantwortung, Modularisierung und Stoffstrominnovationen
Der Autor
Ulrich Jürgens

Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.

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