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Sonntag, 16. Dezember 2018
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Möglichkeiten und Grenzen einer beschäftigungsfördernden Lohnpolitik
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Möglichkeiten und Grenzen einer beschäftigungsfördernden Lohnpolitik

14 Seiten · 3,68 EUR
(Dezember 2012)

 
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Aus der Einleitung:

Die Frage, ob eine bessere Bezahlung der Belegschaft einen Stellenabbau in den Unternehmen heraufbeschwört, ist ein Dauerbrenner der Ökonomik. Die einen rücken den Kostenaspekt in den Vordergrund und prognostizieren, eine Verteuerung der Arbeit vermindere deren Einsatz. Zur Begründung dieser Meinung wird regelmäßig die Grenzproduktivitätstheorie der Verteilung bemüht. Demnach erhalten die Produktionsfaktoren für ihre Dienste jeweils den marginalen Beitrag zur Erzeugung des Outputs. Folglich veranlassten steigende Tarife die Unternehmen, Personal mit nun zu geringer Leistungskraft abzubauen oder gar nicht erst anzuheuern. Die Gegenposition stützt sich hingegen auf den Kreislaufaspekt: Gehaltserhöhungen stärken die Massenkaufkraft und alimentieren einen wachsenden Konsum. Dies wiederum schaffe neue Jobs. Beide Argumente scheinen auf den ersten Blick stichhaltig zu sein. Aber es gilt abzuwägen, welcher Zusammenhang am Ende dominiert. Vor diesem Hintergrund besteht die Bringschuld der Wissenschaft darin, die Bedingungen aufzudecken, die diesen oder jenen Gesamteffekt hervorbringen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Der Autor
Prof. Dr. Fritz Helmedag
Fritz Helmedag

Professur für Mikroökonomie, Fakultät für Wirtschaftswissenchaften, an der TU Chemnitz. Zuvor wissenschaftlicher Mitarbeiter an der RWTH Aachen.

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