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Monetarisierung von Maschinendaten
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Monetarisierung von Maschinendaten

Secure-Audit-Trails und Micropayments beim Feinschneiden

24 Seiten · 5,55 EUR
(11. Mai 2020)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Abstract

Bislang werden anfallende und erhobene Maschinendaten eines Unternehmens bestenfalls zur Optimierung eigener Prozessabläufe genutzt. Eine unternehmensübergreifende Strategie zum Austausch und Handel von Daten existiert in der produzierenden Industrie bislang noch nicht. Gründe hierfür sind einerseits das fehlende Vertrauen zwischen Unternehmen, zum Beispiel entlang einer Lieferkette, andererseits eine fehlende Plattform zum Austausch von Prozess- bzw. Maschinendaten. Dieser Beitrag zeigt anhand eines Proof-of-Concepts für ein Fertigungsverfahren aus der Großserienproduktion auf, wie ein digitaler Zwilling eines Bauteils automatisiert erstellt und dann mit Hilfe einer Art Datenmarktplatz zum Kauf angeboten werden kann. Um die Echtheit und Unveränderbarkeit eines Datums in Form eines digitalen Zwillings sicherzustellen, wurde hierzu eine Implementierung einer Distributed-Ledger-Technologie genutzt. Durch Nutzung eines Hashverfahrens und einer hochperformanten NoSQL-Datenbank kann dieser Ansatz auch für eine Fertigung von Bauteilen im industriellen Maßstab eingesetzt werden, deren digitale Zwillinge dann zum Beispiel von Unternehmen entlang der nachgelagerten Lieferkette zur Optimierung von Folgeprozessen erworben werden können.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Digitale Produktion
Alexander Klein, Torsten Niechoj (Hg.):
Digitale Produktion
the authors
Dr.-Ing. Daniel Trauth

ist Co-Founder und Geschäftsführer der senseering GmbH, einem mit dem RWTH Aachen Spin-off Award ausgezeichnetem Unternehmen für die Monetarisierung von Maschinendaten produzierender Unternehmen und Digitale Geschäftsmodellentwicklung. Außerdem ist er als Bereichsleiter des Lehrstuhls für Technologie der Fertigungsverfahren des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen für dessen Digitalisierungsstrategie verantwortlich.

Martin Unterberg

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen und verantwortlich für digitale Services, insbesondere auf Basis von überwachten und unüberwachten maschinellen Lernalgorithmen sowie für die zerstörungsfreie Charakterisierung von Werkstoffen.

Dr.-Ing. Patrick Mattfeld

ist Geschäftsführer des Lehrstuhls für Technologie der Fertigungsverfahren des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen, Gründer und CEO der TPU Plus GmbH, ein innovatives Start-up für Produkte aus thermoplastischen Polyurethanen sowie Co-Founder und CEO der senseering GmbH.