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Sonntag, 22. Juli 2018
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"Monetaristisches Experiment" der Federal Reserve Bank (USA) oder "smokescreen"?

Anmerkungen zu einer historisch bedeutsamen Phase der Geldpolitik

33 Seiten · 5,03 EUR
(Oktober 2001)

 
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Aus der Einleitung des Herausgebers:

Die Bedeutung der Geldpolitik der US-Fed für die Entwicklung der langen Prosperitätsphase einerseits, für die künftige Konstellation der weltwirtschaftlichen Entwicklung andererseits ist in den vorangegangenen Beiträgen bereits hinreichend benannt worden. Ist die Fähigkeit zur Akkomodation eines beschäftigungsintensiven Wachstums durch die Geldpolitik auf die hohe Glaubwürdigkeit der US-Fed zurückzuführen, die ihrerseits ihre Ursache im Regimewechsel zur monetaristischen Geldmengensteuerung unter Fed-Chairman Paul Volcker Anfang der 1980er Jahre findet? Aus dieser Perspektive könnte die sehr unterschiedliche Performanz der US-Wirtschaft in den 1980er und 1990er Jahren auch darauf zurückzuführen sein, dass der Gewinn der Glaubwürdigkeit in den 1980er Jahren einen hohen Preis verlangte, während Alan Greenspan in den 1990er Jahre eine ?Glaubwürdigkeits-Dividende? einfahren konnte. Elke Muchlinski geht deshalb in ihrem Beitrag der Frage nach, ob es ein solches ?monetaristisches Experiment? überhaupt gegeben hat. Tatsächlich hat die US-Fed unter Paul Volcker über eine extrem restriktive Zinspolitik die Inflationserwartungen nach der 2. Ölpreiskrise brechen können ? was nicht ohne realwirtschaftliche Kosten in Form von steigender Arbeitslosigkeit und einer realen Aufwertung des US-Dollars abgehen konnte ? und wohl auch den Grundstein für künftige Preisstabilitätserwartungen gelegt, doch dürfte dies nicht auf die kurze Phase vorgeblich monetaristischer Geldmengensteuerung 1979-1982 zurückzuführen sein, denn es ist in dieser Zeit nie gelungen, die Zielgrößen der Geldmenge auch zu realisieren. Vielmehr bedient(e) sich die US-Fed einer variablen Geldpolitik, die an langfristigen Zielen orientiert ist.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Autorin
Dr. Elke Muchlinski
Elke Muchlinski

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Freien Universität Berlin, Vertretungsprofessur an der Universität Trier für "Monetäre Ökonomik"

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