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Moral als soziale Konstruktion
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Moral als soziale Konstruktion

11 Seiten · 3,16 EUR
(28. Februar 2007)

 
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Aus der Einleitung des Herausgebers:

Wie schon im vorangegangenen Band entwickelt Birger P. Priddat seine Überlegungen zur „Moral als soziale Konstruktion“ im mäandernden Stil kategorialer Reflexion. Diese Methode rechtfertigt sich aus der von mir geteilten Sicht Priddats, dass die Philosophie und die Wissenschaften sich ihrer Kategorien nicht mehr sicher sein können, weil möglicherweise die realen Probleme aus ihnen ausgewandert sind. Er demonstriert dies an zwei zentralen Begriffen der Diskursethik, nämlich dem des Akteurs und dem des Diskurses. Diskurse erscheinen dann als Netzwerke, die an ihren Knotenpunkten Subjekte inkludieren, während diese wiederum in einem ganzen Teppich von Netzwerken agieren. Subjekte müssen daher Kooperationschancen generieren, die zwar eine moralische Seite haben, aber sie selbst, die Subjekte, streben nicht nach normativer, sondern nach evokativer Geltung. Die Moral als Kooperationsfertilizer sorgt für die Inklusion in Netzwerke und die Extension von Netzwerken. Aus der Sicht der Governanceethik geht es dann um Netzwerkgovernance, also um die Formbestimmung eines bestimmten Typs sozialer Kooperation. Gerade hier gilt wie immer, dass sich die Governanceethik in einem „work in progress“ befindet, zu dem die hier skizzierte Argumentationsweise ein interessanter Beitrag ist.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Prof. Dr. Birger P. Priddat
Birger P. Priddat

geb. 1950, Seniorprofessur für Wirtschaft und Philosophie, Wirtschaftsfakultät, Universität Witten/Herdecke; arbeitet an Themen zwischen Philosophie und Wirtschaft, vor allem auch an der Theoriegeschichte der Ökonomie.

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