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Sonntag, 23. September 2018
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Mythos Wettbewerbsorientierung
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Mythos Wettbewerbsorientierung

35 Seiten · 6,96 EUR
(Dezember 2012)

 
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Aus der Einleitung des Herausgebers:

In einer erweiterten Perspektive zeigen Georg Feigl / Sepp Zuckerstätter unter dem Titel "Mythos Wettbewerbsorientierung" auf, wie sehr die Fixierung der Wirtschaftspolitik auf die Wettbewerbsfähigkeit zu den Leistungsbilanzungleichgewichten beigetragen hat. Die Autoren weisen detailliert nach, dass bei dieser Politikausrichtung die Bedeutung der Exporte für die gesamtwirtschaftliche Nachfrage stark überschätzt wird und dementsprechend die Binnennachfrage unterbelichtet bleibt. Sie zeigen u.a., dass in der Eurozone das Exportwachstum von 1998 bis 2007 nur einen minimalen Beitrag (R2 = 0,033) zur Erklärung der Leistungsbilanzsalden leisten kann. Viel wichtiger ist die Entwicklung der Binnennachfrage. Andere Faktoren (z.B. die Energiepreise) treten hinzu. Schließlich zeigen die Autoren, dass die Erklärung der relativen preislichen Wettbewerbsfähigkeit allein durch die Lohnstückkosten zu eng ist, weil die relativen Preisniveaus und ihre Veränderung sehr stark von Änderungen der Verteilung (Gewinne je Stück) und der Netto-Produktionsabgaben (indirekte Steuern und Subventionen) beeinflusst werden. Wenn die preisliche Wettbewerbsposition thematisiert wird, dürfen daher diese Komponenten nicht vernachlässigt werden.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Autoren
Georg Feigl
Georg Feigl

geb. 1981, ist Referent für europäische Wirtschaftspolitik und öffentliche Haushalte in der wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung der Arbeiterkammer Wien.

[weitere Titel]
Sepp Zuckerstätter
Sepp Zuckerstätter

geb. 1967, ist Referent für Lohnpolitik in der wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung der Arbeiterkammer Wien