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Nachhaltige kommunale Energieversorgung: Eine Chance zur Wiederbelebung der Lokale Agenda 21-Prozesse in deutschen Kommunen?
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Nachhaltige kommunale Energieversorgung: Eine Chance zur Wiederbelebung der Lokale Agenda 21-Prozesse in deutschen Kommunen?

22 Seiten · 4,57 EUR
(14. Januar 2008)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeberin:

Mit praktischer Netzwerkarbeit beschäftigt sich der Artikel von Željko Brkić. Am Beispiel des Vereins Lokale Agenda 21 Trier e.V. analysiert er, ob und inwieweit der Klimawandel als eine Chance für die Wiederbelebung der vielerorts eingeschlafenen Agenda-Prozesse genutzt werden kann. Im Zuge des Umweltgipfels von Rio 1992 wurde nachhaltige Entwicklung zum neuen Ziel der Weltpolitik erklärt. Die auf dem Gipfel verabschiedete Agenda 21 war der erste ernstzunehmende Versuch, Lösungen für die ökologischen und sozialen Folgen des globalen Wachstums zu finden. In Rio wurde deutlich, dass Staaten allein die Probleme nicht lösen können. Vielmehr sollten Bürgerinnen und Bürger sich auf kommunaler Ebene zusammenschließen und den Wandel zur Nachhaltigkeit von unten betreiben. Seitdem haben 2700 deutschen Kommunen, gemäß dem Motto „global denken, lokal handeln“ eigene Lokale Agenda 21 – Prozesse ins Leben gerufen. Nach anfänglich großer Begeisterung und starkem Engagement ist der Prozess in vielen Kommunen ins Stocken geraten. Es fehlt der bundesweite Überbau, die lokalen Gruppen leben vom ehrenamtlichen Engagement der BürgerInnen, welches bekanntlich irgendwann an seine Grenzen stößt. Ironischerweise aber könnte der Klimawandel zur neuen Hoffnung für viele Agenda Gruppen werden: Als Folge der globalen Erwärmung stehen globale Umweltthemen wieder im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion und des Medieninteresses. Die kommunale Energiewende, welche häufig als vielversprechender Lösungsansatz für die globale Klimaproblematik genannt wird, eröffnet heute die Möglichkeit einer Wiederbelebung des Agenda Prozesses.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Energie der Zukunft
Sabine Kratz (Hg.):
Energie der Zukunft
the author
Zeljko Brkic
Zeljko Brkic

Diplom-Ökonom und Diplom-Volkswirt, Geschäftsführer des Vereins Lokale Agenda 21 Trier e.V.. Er studierte an den Universitäten Sarajevo (Bosnien-Herzegowina) und Trier. Von 1998 bis 2001 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Europäische Studien (Universität Trier). Neben anderen Projekten zum Thema Nachhaltige Regionalentwicklung war er an der Studie „Regionales Energiekonzept für die Region Trier als Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung“ maßgeblich beteiligt. brkic@la21-trier.de