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Nachhaltigkeitsbezogene Governance im Kontext globaler Wertschöpfung
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Nachhaltigkeitsbezogene Governance im Kontext globaler Wertschöpfung

35 Seiten · 4,50 EUR
(Juli 2010)

 
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Aus der Zusammenfassung:

Wie in diesem Beitrag gezeigt wurde, resultieren aus der Interaktion verschiedener staatlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure mit multinationalen Unternehmen, aber auch zwischen multinationalen Unternehmen und ihren Zulieferern neuartige Formen von Governance, denen für eine nachhaltigere Gestaltung globalisierter Wertschöpfungsprozesse eine besondere Bedeutung zukommt. So zeichnen sich diese Governance-Formen dadurch aus, dass sie in einer globalisierten Weltwirtschaft häufig mehr Einfluss nehmen können, als es klassische, (national-)staatliche Steuerung vermag. Dies liegt zum einen in der fehlenden oder unzureichend durchgesetzten Gesetzgebung in Entwicklungs- und Schwellenländern begründet, zum anderen ist die Wirksamkeit nationalstaatlicher Regulierung im internationalen Kontext aber auch per se begrenzt.

Um zu einem besseren Verständnis dieser neuartigen Governance- Formen zu gelangen, ist es zunächst erforderlich, tiefer gehende Erkenntnisse über die hier zugrunde liegenden Einflussmechanismen zu erlangen. Zu diesem Zweck wurden in diesem Beitrag verschiedene Zugänge gewählt, die sich allgemein mit den Beziehungen zwischen Unternehmen und ihren Stakeholdern beziehungsweise zwischen multinationalen Konzernen und ihren Zulieferbetrieben in Entwicklungs- und Schwellenländern auseinandersetzen. Bezüglich der Analyse und Erklärung dieser Einflussmechanismen besteht noch weiterer Forschungsbedarf, einerseits um das theoretische Ziel eines konsistenten Erklärungsansatzes neuartiger Formen von Governance zu vervollständigen, andererseits um zu in der Praxis wirksamen Handlungs- und Gestaltungsempfehlungen zu gelangen. Dabei können neben existierenden organisationstheoretischen Er- klärungsansätzen auch die Konzepte eines ganzheitlichen Managements sowie arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse herangezogen werden.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Nachhaltige Entwicklung – das neue Paradigma in der Ökonomie
Harald Hagemann, Michael von Hauff (Hg.):
Nachhaltige Entwicklung – das neue Paradigma in der Ökonomie
the authors
Klaus Fischer
Klaus Fischer

Dipl.-Wirtsch.-Ing., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Technologie und Arbeit der Technischen Universität Kaiserslautern.

[weitere Titel]
Christine Hobelsberger
Christine Hobelsberger

M. A., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Technologie und Arbeit der Technischen Universität Kaiserslautern.

[weitere Titel]
Prof. Dr. Klaus J. Zink
Klaus J. Zink

ist Inhaber des Lehrstuhls für Industriebetriebslehre und Arbeitswissenschaft an der Technischen Universität Kaiserslautern und Leiter des Instituts für Technologie und Arbeit.