sprache deutsch
sprache english
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


Wednesday, April 24, 2019
 Startseite » Umwelt  » Nachhaltigkeit & Generationengerechtigkeit 
Naturkapital als Schlüsselkonzept einer Theorie der Nachhaltigkeit
Downloadgröße:
ca. 217 kb

Naturkapital als Schlüsselkonzept einer Theorie der Nachhaltigkeit

10 Seiten · 2,52 EUR
(Oktober 2009)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Aus der Einleitung der Herausgeber:

Tanja von Egan-Krieger sieht im Begriff ‚Naturkapital‘ ein Schlüsselkonzept einer Theorie starker Nachhaltigkeit. So könne die Frage, ob zu einer fairen Hinterlassenschaft auch Naturkapital gehöre, nur auf Grundlage eines spezifischen Konzeptes von Naturkapital entschieden werden. Damit ist auch die Positionierung zugunsten der schwachen bzw. starken Nachhaltigkeit erst im Anschluss an ein Konzept von Naturkapital zu rechtfertigen. In ihrem Beitrag entwickelt Egan-Krieger daher das Naturkapitalkonzept von Ott und Döring weiter. Dabei nimmt sie – in Anschluss an Biesecker und Hofmeister sowie Faber und Manstetten – die Produktivität von Naturkapital als Ausgangspunkt. Zugleich spricht sie sich in Anschluss an Ott und Döring gegen einen homogenisierenden Begriff von Naturkapital aus. Sie unterscheidet daher Naturkapitalien in lebendige Fonds, unlebendige Fonds und Vorräte. Das besondere Merkmal von lebendigen Fonds ist laut Egan-Krieger ihre Produktivität, die auf ihrer Selbstreproduktion beruhe. Bestandteile von Natur, die sich zwar nicht selbst reproduzieren könnten, die aber, weil sie ‚Teil des Ganzen der Natur‘ seien, dennoch reproduziert würden, teilt sie in die Kategorie der unlebendigen Fonds ein. Vorräte dagegen würden bei ihrer Nutzung konsumiert. Auf Grundlage dieses Konzeptes von Naturkapital sei – so Egan-Krieger – eine Begründung der starken Nachhaltigkeit möglich.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Greifswalder Theorie starker Nachhaltigkeit
Tanja von Egan-Krieger, Julia Schultz, Philipp Pratap Thapa, Lieske Voget (Hg.):
Die Greifswalder Theorie starker Nachhaltigkeit
the author
Tanja v. Egan-Krieger
Tanja v. Egan-Krieger

promoviert bei Konrad Ott / Peter Ulrich über die Normativität in den Wirtschaftswissenschaften (Universität Greifswald); Mitglied beim AK Postautistische Ökonomie e.V., beim wissenschaftlichen Beirat von attac und beim Forum Ethik & Nachhaltigkeit.

[weitere Titel]