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Nicht erneuerbare Ressourcen, Grenzen des Wachstums und Fallstricke des technologischen Optimismus
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Nicht erneuerbare Ressourcen, Grenzen des Wachstums und Fallstricke des technologischen Optimismus

29 Seiten · 3,99 EUR
(July 2010)

 
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Aus der Einleitung:

Die Fähigkeit des Marktsystems, die aus der Nutzung nicht erneuerbarer Ressourcen resultierenden absoluten Knappheiten zu überwinden, wird von Ökonomen vielfach optimistisch eingeschätzt. Durch technologische Innovationen gestützte Substitutionsprozesse für sich verknappende natürliche Ressourcen durch andere Ressourcen oder durch menschgemachtes Kapital führen demnach laufend zu Entknappungen. In dieser Arbeit werden einige theoretische Grundlagen, auf die sich ein derartiger technologischer Optimismus stützt, kritisch analysiert. Die folgende Darstellung der ökonomischen Logik der Nutzung natürlicher Ressourcen beschränkt sich auf das neoklassische Paradigma, auf eine Problemanalyse sowie auf nicht erneuerbare Ressourcen wie Minerale, Metalle und fossile Energieträger. Diese sind durch einen endlich begrenzten Bestand auf der Erde gekennzeichnet, der sich (innerhalb menschlich relevanter Planungszeiträume) durch menschliche Nutzung zunehmend erschöpft. Schließlich beschränkt sich die Darstellung der Bedingungen für dauerhaftes Wachstum auf die Funktion nicht erneuerbarer Ressourcen als Input des ökonomischen Prozesses. Mit ihrer Nutzung typischerweise verbundene Probleme auf der Outputseite des ökonomischen Prozesses in Form schädigender Emissionen bleiben im Wesentlichen ausgeblendet.

Das folgende Kapitel beginnt mit der Analyse von Wachstumsmodellen. Im Abschnitt 2.2 wird das Konzept der Backstop-Technologie in Verbindung mit der klassischen, auf Hotelling (1931) zurückgehenden Analyse intertemporal effizienter Ressourcen-Abbaupfade vorgestellt. Im abschließenden Abschnitt 2.3 wird die dem neoklassischen Paradigma zugrunde liegende ökonomische Logik zusammengefasst und mit empirischer Evidenz konfrontiert. Im dritten Kapitel werden eingangs modellimmanente Fallstricke eines technologischen Optimismus diskutiert. Im Abschnitt 3.2 folgen Fallstricke durch technologisches lock-in. Praktische, theoretische und ökologische Grenzen der Substitution behandelt Abschnitt 3.3, soziale Grenzen der Abschnitt 3.4. Die Arbeit schließt mit einem Ausblick.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Nachhaltige Entwicklung – das neue Paradigma in der Ökonomie
Harald Hagemann, Michael von Hauff (Hg.):
Nachhaltige Entwicklung – das neue Paradigma in der Ökonomie
the author
Dr. Rudolf Dujmovits
Rudolf Dujmovits

geb. 1957, Assistenzprofessor am Institut für Finanzwissenschaft und Öffentliche Wirtschaft der Karl-Franzens-Universität Graz. Arbeitsschwerpunkte: Familienbesteuerung, Umweltökonomik, Technischer Fortschritt, Regionalökonomie.

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