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Friday, August 23, 2019
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Normative Konflikte und moralische Interessen
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Normative Konflikte und moralische Interessen

Zur Governance ethischer Kontingenz in modernen Gesellschaften

23 Seiten · 4,98 EUR
(Februar 2007)

 
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Aus der Einleitung des Herausgebers:

Michael Schramm führt die philosophische Figur des „normativen Konflikts“ ein, die selbst nicht wieder auf anderes, also etwa Interessen oder ökonomische Kalküle, zurückgeführt werden kann. Vielmehr argumentiert er für die Relevanz genuin moralischer Interessen, die, genau wie genuin moralische Anreize, zwar Begriffe struktureller Kopplung sind, aber ihrer Grundkonnotation nach sich auf das System der Moral beziehen. Es sind dann widerstreitende moralische Interessen, die zu normativen Konflikten führen, die wiederum auf gegebenen, intuitiven moralischen Überzeugungen basieren. Vor der Folie einer Logik ethischer Argumentationsstrukturen untersucht er dann die Leistungsfähigkeit der Diskursethik, der ökonomischen Ethik und der Governanceethik. Anders als die Governanceethik sieht er in der Pluralität von ethischen Begründungen vorrangig keine Quelle für deren motivationale Schwäche, sondern die Quelle für normative Konflikte. Aber ist nicht gerade die motivationale Schwäche jeder einzelnen Begründung die Voraussetzung für den normativen Konflikt, der doch nur daraus entstehen kann, dass keine der verfügbaren Begründungen so stark ist, dass sie alle anderen dominieren kann? Wäre dies möglich, gäbe es kein Konfliktpotenzial.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Prof. Dr. Michael Schramm
Michael Schramm

1995-2001 Inhaber des Lehrstuhls für Christliche Sozialwissenschaft an der Theologischen Fakultät Erfurt. Seit 2001 Inhaber des Lehrstuhls für Katholische Theologie an der Universität Hohenheim sowie Verantwortlicher für das Wahlfach Wirtschafts- und Unternehmensethik. Arbeitsschwerpunkte: Moraltheorie, Wirtschafts- und Unternehmensethik, Analyse der Religions- und Moralkulturen in der Moderne, ökonomische Effekte von Religions- und Moralkulturen.

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