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Nur mehr Stundenlohn oder auch weniger Arbeitsstunden?
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Nur mehr Stundenlohn oder auch weniger Arbeitsstunden?

Gewerkschaftsforderungen im Widerstreit

15 Seiten · 3,13 EUR
(August 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Traditionell streben Gewerkschaften an, für ihre Klientel sowohl mehr Lohn als auch kürzere Arbeitszeiten auszuhandeln. So kämpfte der Deutsche Gewerkschaftsbund 1956 unter dem Motto „Samstags gehört Vati mir“ für eine auf fünf Tage verteilte 40-Stunden-Woche. Nachdem die Forderung durchgesetzt werden konnte, richtete sich die anschließende Kampagne auf die Einführung der 35-Stunden-Woche, die schließlich ab 1990 in einigen Branchen vereinbart wurde.

Allerdings hat sich in den letzten Jahrzehnten das Blatt gewendet: Die Verhandlungsposition der Gewerkschaften wurde vor der Drohkulisse eines Millionenheers an Erwerbslosen nachhaltig geschwächt. Unterdessen sehen manche Tarifvereinbarungen wieder ausgedehntere individuelle Arbeitszeiten vor. Dieser Preis wurde offenbar entrichtet, um wenigstens nominal etwas mehr Lohn zu bekommen. Zumindest im Hinterkopf scheinen sogar etliche Vertreter der Belegschaften mittlerweile das neoklassische Arbeitsmarktmodell zu akzeptieren, wonach ein negativer Zusammenhang zwischen Lohnsatz und Beschäftigung existiere.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Prof. Dr. Fritz Helmedag
Fritz Helmedag

Professur für Mikroökonomie, Fakultät für Wirtschaftswissenchaften, an der TU Chemnitz. Zuvor wissenschaftlicher Mitarbeiter an der RWTH Aachen.

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