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Sonntag, 22. Juli 2018
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Objektivistische und subjektivistische Erklärungen in der Geschichtsschreibung
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Objektivistische und subjektivistische Erklärungen in der Geschichtsschreibung

16 Seiten · 2,79 EUR
(Februar 2001)

 
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Aus der Einleitung:

Der Jubilar hat sich einmal als „Wirtschafts− und Sozialwissenschaftler mit Schwerpunkt geschichtlich orientierter Genossenschafts− und Sozialpolitikforschung“ bezeichnet. Sein Interessenspektrum reicht aber viel weiter. Es umfaßt nicht nur Politik− und Geistesgeschichte, sondern auch jenes philosphisch-historische „Zwischenreich“, dem sich der folgende Beitrag zuordnen läßt: der Wissenschaftstheorie der Geschichtsschreibung. Mein Hauptgegenstand ist eine Erklärungsweise, die prima vista dem handlungsbezogenen Charakter der Historie zu widerstreiten scheint: die hier „objektivistisch“ genannte Erklärung. Sie wird im folgenden erläutert und auf ihren Nutzen und ihre Problematik untersucht. Dies geschieht vor dem Hintergrund ihres Pendants, der „subjektivistischen“ Erklärungsweise. Diese beiden Methoden werden in der Geschichtswissenschaft – die Benennungen sind nur Kürzel – kaum expliziert. Sie stehen mehr oder weniger (un)deutlich hinter den Darstellungen, wechseln sich oft ab oder gehen fast unmerklich ineinander über. Das mag zum Teil an einer Tradition des Faches liegen: Historiker wenden sich vielfach nicht nur an Fachleute, sondern primär an das gebildete Publikum; sie bevorzugen häufig narrative Stilmittel (Hardtwig 1998, 249 f.). Unser Rekonstruktionsversuch bleibt darum weithin konjektural. Die mehr oder weniger willkürlich herausgegriffenen Beispiele dienen lediglich der Veranschaulichung. Auf ihre materiale Triftigkeit oder historische Bedeutung kam es uns ebensowenig an wie auf deren Repräsentativität für die Auffassungen ihrer Autoren.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Der Autor
Dr. Ulrich Pagenstecher

Jg. 1924, Assistent bei Gerhard Weisser 1951-1963, Habilitation für Sozialpolitik 1963 in Köln, seit 1968 o. Prof. für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Sozialpolitik an der Universität Erlangen-Nürnberg, 1989 emeritiert; Hauptarbeitsgebiete: Arbeitsmarkt, Soziale Sicherung, Wissenschaftstheorie der Sozialwissenschaften.