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Friday, August 23, 2019
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Ökonomische Sicht(en) auf das Handeln

Ein Vergleich der Akteursmodelle in ausgewählten Rational-Choice-Konzeptionen

"Institutionelle und Evolutorische Ökonomik"  · Band 28

321 Seiten ·  36,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-89518-513-7 (Juli 2005 )

 
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Rationale Akteure bilden das Fundament mikroökonomischer Wirtschaftstheorien sowie soziologischer Rational-Choice-Theorien. Doch wie tragfähig und widerspruchsfrei ist das Konstrukt des Akteurs? Gibt es "den" rationalen Akteur überhaupt?

Die Autorin untersucht die Akteure der Theoriewelten von Neoklassik, Leonard J. Savage, Daniel Kahneman und Amos Tversky, Gary S. Becker, James S. Coleman, Douglass C. North und Siegwart Lindenberg unter der Fragestellung, wie sie jeweils ausgestattet sind und welche Faktoren Ablauf und Resultate ihrer Entscheidungen bedingen. Die Ergebnisse veranschaulicht sie grafisch.

Es zeigt sich, dass jeder Akteur Inkonsistenzen aufweist, zu deren theorieimmanenter Behebung die Autorin Hinweise gibt. Zudem erweisen sich die Übereinstimmungen zwischen den Akteuren als unerwartet gering. Die Autorin diskutiert Familienähnlichkeiten, den Bedarf an einer Erweiterung des Akteursmodells und Konsequenzen für die Ökonomik.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.3.2006, S. 12 ()

"... Allfällige Zweifel, ob die doch schon stark abgegraste Rational-choice Wiese überhaupt noch neue Einsichten erlaube, werden im zweiten Teil des Buches restlos ausgeräumt. Wolf setzt hier die Modelle in Bezug. Das Ganze wird mit einem Entscheidungsvorgangs aus dem Alltag - dem Kauf eines Personenwagens - unterlegt und erhält durch eine Skizze eines fiktiven Geplänkels zwischen verschiedenen Entscheidern eine unterhaltsame Note. Bereichernd ist auch die Idee, im Rahmen eines Ausblicks drei Laureaten der Wirtschaftswissenschaften, Brian Arthur (Schumpeter Prize 1990), Daniel McFadden (Nobelpreis 2000) und Vernon Smith (Nobelpreis 2002), zu Wort kommen zu lassen. Wolfs Empfehlung für die Forschung lautet: Quantitative Erklärungsansprüche drosseln, dafür aber bisher versäumte qualitative Arbeit nachholen."


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dem Verlag bekannte Rezensionen
  • Intervention, Heft 1, 2006, S. 175-176
  • "Allfällige Zweifel, ob die doch schon stark abgegraste Rational-choice Wiese überhaupt noch neue Einsichten erlaube, werden im zweiten Teil des Buches restlos ausgeräumt." ...
    Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.3.2006, S. 12 mehr...
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