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Wednesday, April 24, 2019
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Ökonomischer Ansatz zum Erhalt der Natur - erläutert am Beispiel des Internationalen Übereinkommens über die biologische Vielfalt
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Ökonomischer Ansatz zum Erhalt der Natur - erläutert am Beispiel des Internationalen Übereinkommens über die biologische Vielfalt

30 Seiten · 4,00 EUR
(August 2006)

 
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Aus der Einleitung von Sabine Kirsch:

Rainer Marggraf sellt den Ansatz der Ökonomie vor, Kosten und Nutzen des Umweltschutzes monetär zu bewerten und gegeneinander abzuwägen. Marggraf sieht hierin den Vorteil, konkurrierende Interessen vergleichbar machen und so mehr und gezielteren Umweltschutz betreiben zu können. Explizit grenzt er den ökonomischen Wert vom rein kommerziellen Wert der Biodiversität ab, da der ökonomische Wert auch alle nutzungsunabhängigen Wertkomponenten erfasse und damit deutlich höher liege als der kommerzielle Wert. Er verdeutlicht sein Argument am Beispiel des Internationalen Übereinkommens über den Schutz der biologischen Vielfalt, das einen Vorteilsausgleich für die Nutzung der in Entwicklungsländern vorkommenden Arten durch Industrieländer vorsieht. Zahlungen von Pharmaunternehmen an Entwicklungsländer kompensieren jedoch nur den kommerziellen Nutzen. Um die nutzungsunabhängigen Wertkomponenten zu berücksichtigen, werden sie durch internationale Transferzahlungen ergänzt. Deutlich wird allerdings die Schwierigkeit, die Transferzahlung tatsächlich an die gesteigerte Nutzenempfindung der Individuen im Industrieland durch Biodiversitätsschutz im Entwicklungsland zu koppeln. In der Realität dienen die Kosten für die Schutzmaßnahmen im Entwicklungsland als Richtschnur für die Transferzahlungen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Herausforderung Umwelt
Dieter Cansier, Erik Dworog, Sabine Kirsch (Hg.):
Herausforderung Umwelt
the author
Prof. Dr. Rainer Marggraf

1994 Professur für Volkswirtschaftslehre am Institut für Verkehrswissenschaft im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Hamburg. Seit 1995 Professur für Umwelt- und Ressourcenökonomik an der Fakultät für Agrarwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen.

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