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Sunday, May 19, 2019
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Physi(kali)sche Grenzen der Anthroposphäre
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Physi(kali)sche Grenzen der Anthroposphäre

23 Seiten · 4,21 EUR
(Juni 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Grenzen, gar anzuerkennende Grenzen, sind Begriffe, die nicht zu unserer leistungs- und erfolgsorientierten Arbeits- und Wirtschaftswelt passen. Um diese Welt aufrechtzuerhalten, braucht es Wachstum. Europa braucht Wachstum, um wieder aus der Eurokrise herauszufinden. Es braucht Wachstum, damit unser soziales Sicherungssystem aufrechterhalten werden kann, dass die Schere zwischen geringen und hohen Einkommen nicht weiter aufgeht. Nur mit Wirtschaftswachstum können die Kosten für den eingeforderten Umweltschutz und die Anpassung an den Klimawandel bezahlt werden. Nur mit Wirtschaftswachstum lässt sich die Entwicklung der armen Länder der sogenannten Dritten Welt finanzieren. Das sind die Mantras unserer politischen und wirtschaftlichen Eliten. Um das geforderte Wachstum aufrechtzuerhalten, braucht es Produktivitäts- und Effizienzgewinne. Weniger oft wird zugegeben, dass wir diese auch brauchen, um die hohen Renditeerwartungen der Aktionäre und Investoren zufrieden zu stellen. Beides geht einher mit einer enormen Beschleunigung der Arbeitsabläufe und Innovationsprozesse, aber auch mit einem enormen Ausstoß an Produkten, und dafür auch mit einem gesteigerten Ressourcenverbrauch. Ganz von der Hand zu weisen sind diese Argumente nicht, wenn man an dem herrschenden Wirtschaftssystem festhalten will, das uns in den letzten 50 Jahren einen unbeschreiblichen Zuwachs an Wohlstand eingebracht hat.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Systeme in der Krise im Fokus von Resilienz und Nachhaltigkeit
Axel Schaffer, Eva Lang, Susanne Hartard (Hg.):
Systeme in der Krise im Fokus von Resilienz und Nachhaltigkeit
the author
Prof. Dr. Anton Lerf

geb. 1948, apl. Professor für Chemie an der TU München, wiss. Mitarbeiter am Walther-Meißner-Institut der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

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