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Thursday, August 22, 2019
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Plädoyer für eine eigenständige Theorie der Care-Ökonomie
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Plädoyer für eine eigenständige Theorie der Care-Ökonomie

21 Seiten · 3,07 EUR
(Juni 2006)

 
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Aus der Einleitung:

Dem weiten, aber in der Mainstream-Ökonomik vernachlässigten Bereich der Care-Ökonomie widmet sich Mascha Madörin. Sie zeichnet die feministischen Debatten zu diesem Bereich nach, beginnend mit Untersuchungen zum weiblichen Arbeitsvermögen vor rund einem Vierteljahrhundert und dem Begriffswandel hin zu 'caring labor'. Die gesellschaftliche Bedeutung der unbezahlten Care-Arbeit veranschaulicht sie anschließend anhand Schweizer Mikrodaten. Vorbehaltlich gewisser Grenzen in der Aussagekraft, die auf die unvollständige Datenlage zurückgehen, zeigt sich, dass Care-Tätigkeiten über die Hälfte aller Erwerbs- und Nichterwerbstätigkeiten ausmachen und – monetär bewertet – einen nennenswerten Teil der Wertschöpfung bildeten. Aufgrund dieser Bedeutung, aber auch angesichts einer zunehmenden Standardisierung und Ökonomisierung von Care-Arbeit, plädiert die Autorin für eine eigenständige Theorieentwicklung zur Care-Ökonomie.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Geschlechterverhältnisse in der Ökonomie
Torsten Niechoj, Marco Tullney (Hg.):
Geschlechterverhältnisse in der Ökonomie
the author
Mascha Madörin

Ökonomin (lic. rer. pol.), arbeitet zu feministischer Wirtschaftstheorie im Bereich Care-Ökonomie und Finanzsektor, als Konsulentin zu Gender-relevanter Budgetanalyse, als Analytikerin und Lobbyistin von NGOs zu Menschenrechtspolitik gegenüber dem Finanzsektor und zu den Beziehungen der Schweizer Banken zur Dritten Welt. Sie hat vier Jahre an der Universität Eduardo-Mondlane (in Mosambik) gearbeitet, hat an verschiedenen Universitäten in der Schweiz und Österreich zu feministischer Ökonomie unterrichtet, gibt Kurse zu internationalen wirtschaftlichen Entwicklungen, Existenzsicherung und neuen sozialen Fragen, unter anderem an den Fachhochschulen für Soziale Arbeit in Basel und Zürich.

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