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Plädoyer für einen aristotelischen Eid im Finanzsektor
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Plädoyer für einen aristotelischen Eid im Finanzsektor

20 Seiten · 2,99 EUR
(Mai 2019)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Carsten Hermann-Pillath schlägt vor, eine Ethik des Finanzsektors nicht nur auszuformulieren, sondern sie in der einschlägigen Ausbildung zu einem wesentlichen Bestandteil werden zu lassen. Zudem solle es – wie bei Ärzten und Ärztinnen – einen formellen Eid für Personen in diesen Branchen geben, um eine „ethische Selbstbindung rituell zum Ausdruck zu bringen“. Dies sei auch deshalb angebracht, weil der Finanzsektor trotz seiner Behandlung in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung nicht als wertschöpfend betrachtet werden kann, und weil auch die ethischen Standards im permanenten Statuswettbewerb der Entscheidungsträger erodieren, was auch die vielen Skandale von großen Finanzinstituten zeigen: „Finanzmarktakteure müssen sich begreifen als Personen, die eine Aufgabe im öffentlichen Interesse erfüllen.“


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Spiel-Räume des Denkens
Silja Graupe, Walter Otto Ötsch, Florian Rommel (Hg.):
Spiel-Räume des Denkens
the author
Prof. Dr. Carsten Herrmann-Pillath
Carsten Herrmann-Pillath

geb. 1959, ist Professor und Permanent Fellow am Max Weber Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt. Seine interdisziplinäre Forschung reicht von Methodenfragen der Wirtschaftswissenschaften über Institutionentheorie zu internationaler Wirtschaft und China-Forschung, wobei er sich stets um eine philosophische Synthese bemüht.

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