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Donnerstag, 19. Juli 2018
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Problematische Exportpreisanstiege trotz sinkender Lohnstückkosten in den Krisenländern des Euroraumes
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Problematische Exportpreisanstiege trotz sinkender Lohnstückkosten in den Krisenländern des Euroraumes

14 Seiten · 2,79 EUR
(November 2014)

 
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Aus der Einleitung:

Der folgende Beitrag konzentriert sich auf die Relation zwischen Lohnstückkosten und Exportpreisen. Beides sind Indikatoren für die preisliche Wettbewerbsfähigkeit, die sich mittelfristig ähnlich entwickeln sollten. Wie gezeigt wird, sind die Lohnkostenrückgänge in den Krisenländern (mit Ausnahme Italiens) seit der Finanzkrise in den Exportpreisen nicht nur nicht weitergegeben worden, sondern die Exportpreise sind sogar gestiegen. Chancen zur Steigerung der Exporte über geringere Preise blieben damit ungenutzt. Die Unternehmen profitierten stattdessen von steigenden Gewinnmargen. Preisliche Wettbewerbsfähigkeit kann unterschiedlich gemessen werden. Daher soll im folgenden Abschnitt kurz erläutert werden, warum eine Konzentration auf Exportpreise und Lohnstückkosten erfolgt. Danach wird die Entwicklung der so berechneten preislichen Wettbewerbsfähigkeit für die Eurokrisenländer zunächst bis zur Finanz- und Weltwirtschaftskrise und dann für den Zeitraum danach aufgezeigt,3 bevor Abschnitt fünf deren Auseinanderentwicklung seit Krisenbeginn abschließend bewertet. Es soll deutlich werden, dass rückläufige Lohnstückkosten zwar zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen und die Unternehmen in Krisenländern bezüglich ihrer Kostenstruktur entlasten. Angesichts der Einbußen bei Lohneinkommensbeziehern ist es jedoch problematisch, wenn die reduzierten Produktionskosten nicht in den Exportpreisen weitergegeben werden, sondern stattdessen für höhere Gewinnmargen genutzt werden.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Autorin
Heike Joebges
Heike Joebges

geb. 1972, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans Böckler Stiftung, Düsseldorf

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