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Problemlösung oder Problem?
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Problemlösung oder Problem?

Die zwei Seiten der "Corporate Social Responsibility"

12 Seiten · 2,61 EUR
(Oktober 2009)

 
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Aus dem Schluss:

Wir können als Ergebnis festhalten, dass philanthropische Aktivitäten im Rahmen von CSR, sofern sie die in den Teilsystemen geltenden Programme affizieren, zu einer nachhaltigen Störung des Prinzips der funktionalen Differenzierung führen können. Damit ist die Differenzierungstheorie noch nicht empirisch widerlegt oder in Frage gestellt ? als Gesellschaftstheorie, die auf die Erfassung epochaler und räumlich ausgedehnter sozialer Prozesse fokussiert ist, kann sie ohnehin nicht durch einzelne soziale Phänomene falsifiziert werden. Gleichwohl gibt es allen Grund, solche Phänomene im Auge zu behalten und sie daraufhin zu befragen, inwieweit damit eine Autonomiegefährdung der sozialen Teilsysteme verbunden ist. So werden in der Soziologie durchaus Szenarien diskutiert, die auf eine Entdifferenzierungsdynamik hinauslaufen: ?Von einseitiger Ressourcenabhängigkeit über um sich greifende fremdreferentielle Programmelemente bis zum Code-Imperialismus?. Am Endpunkt dieser Entwicklung wäre dann in der Tat das für die Moderne konstitutive Prinzip der funktionalen Differenzierung außer Kraft gesetzt.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Neue Konzepte der Ökonomik – Unternehmen zwischen Nachhaltigkeit, Kultur und Ethik
Irene Antoni-Komar, Marina Beermann, Christian Lautermann, Joachim Müller, Niko Paech, Hedda Schattke, Uwe Schneidewind, Reinhard Schulz (Hg.):
Neue Konzepte der Ökonomik – Unternehmen zwischen Nachhaltigkeit, Kultur und Ethik
the author
Dr. Günter Ulrich

1949), Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Sozialwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Forschungsschwerpunkte: Soziologische Theorie, Organisationstheorie, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.

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