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Sonntag, 22. Juli 2018
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Psychologische Glückspotentiale in der Suffizienz
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Psychologische Glückspotentiale in der Suffizienz

Ein positiver Beitrag zum Kulturwandel

14 Seiten · 2,89 EUR
(November 2015)

 
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Abstract:

Die unter dem Dach der Suffizienz versammelten sozialen Innovationen gelten als Gegenentwurf zur nicht zukunftsfähigen Wachstums- und Konsumkultur. Suffizienzorientierte Lebensstile werden jedoch häufig mit Verzicht und Einschränkung assoziiert. Um einen freiwilligen kulturellen Wandel zu ermöglichen ist es daher wichtig, positive Seiten aufzuzeigen. Die Perspektive der psychologischen Glücksforschung kann hier einen wertvollen Beitrag liefern, denn in den charakteristischen Werten und Verhaltensweisen der Suffizienz offenbaren sich zahlreiche Potentiale für ein glückliches Leben. Dabei ist zu erwarten, dass der negative Effekt von materialistischen Werten und psychologischen Tretmühleneffekten auf das Wohlbefinden abgeschwächt wird. Explorative empirische Ergebnisse unterstützen diese Überlegungen. Zusammengenommen zeigt sich daher, dass psychologische Glückspotentiale ein vielversprechender Ansatz zur positiven Darstellung von Suffizienz sind. Zukünftige Forschung sollte dies eingehender betrachten und nutzbar machen für Bildungs- und Kommunikationsarbeit.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Innovation – Exnovation
Annika Arnold, Martin David, Gerolf Hanke, Marco Sonnberger (Hg.):
Innovation – Exnovation
Die Autoren
Max Schmies

studierte Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Universität Bielefeld und der Freien Universität Berlin (2007-2014). Er ist aktives Mitglied der Initiative Psychologie im Umweltschutz e.V. und beteiligte sich im Organisationskreis der Degrowth Konferenz in Leipzig 2014. Aktuell arbeitet er an der Fachhochschule Dortmund als wissenschaftlicher Mitarbeiter zu den Themen Partizipation und urbane Gemeinschaftsgärten.

Maria Seewald

studierte Psychologie mit Schwerpunkt Klinische und Gesundheitspsychologie an der Universität Bielefeld und der Freien Universität Berlin (2007-2014). Sie arbeitet an der Fachhochschule Dortmund als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich BNE und Umweltpsychologie und vormals bei der e-fect eG. Seit einigen Jahren engagiert sie sich in der Initiative Psychologie im Umweltschutz e.V