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Monday, August 26, 2019
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Rätsel Wechselkurs – Krise und Neuanfang der Wechselkurstheorie
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Rätsel Wechselkurs – Krise und Neuanfang der Wechselkurstheorie

43 Seiten · 7,11 EUR
(Juli 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Niemand wird bezweifeln, dass in einer globalisierten Marktwirtschaft Wechselkurse ein zentraler Preis im Handel mit Gütern und Kapital sind. Von ihnen sind die Bewertung von handelbaren Gütern und Kapitalwerten und damit auch Renditenerwartungen abhängig. Aber die Devisenmärkte, auf denen sich die Wechselkurse bilden, scheinen rätselhafte Märkte zu sein, die eher einem Kaleidoskop gleichen als der üblichen mikroökonomischen Vorstellung eines normalen Marktes. Es gibt offenbar keinen stabilen Gleichgewichts-Wechselkurs, und wir wissen nicht, was die tatsächlichen Wechselkurse wirklich bestimmt. Unzählige empirische Untersuchungen wurden unternommen, aber das unangefochtene Ergebnis scheint zu sein, dass der Befund von Meese/Rogoff (1983, 1988) bestätigt wird (Rossi 2013) – dass Wechselkursprognosen für den Zeitraum von ein bis zwei Jahren nicht besser als Zufallsergebnisse sind. Meist wird ergänzt, dass langfristig die Kaufkraftparitäten die Wechselkurse und damit das „Gleichgewicht“ auf Devisenmärkten bestimmen, wobei selten gesagt wird, was langfristig heißt und wie der Umschwung von der kurzen zur langen Frist zustande kommt. So bleibt ein Widerspruch: Wenn in der kurzen Frist Ungleichgewichte herrschen, dann dürfte diese „kurze Frist“ offenbar nicht für alle untersuchten Jahre gelten, und die „lange Frist“ träte nur zufällig ein und könnte dann ebenso zufällig wieder beendet werden.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Für eine bessere gesamteuropäische Wirtschaftspolitik
Harald Hagemann, Jürgen Kromphardt (Hg.):
Für eine bessere gesamteuropäische Wirtschaftspolitik
the author
Prof. Dr. Jan Priewe
Jan Priewe

Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

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