sprache deutsch
sprache english
» Zum Merkzettel
0 Artikel
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


Monday, July 22, 2019
 Startseite » Ökonomie 
Recht ist auf beiden Seiten der Grenze
Downloadgröße:
ca. 248 kb

Recht ist auf beiden Seiten der Grenze

26 Seiten · 4,23 EUR
(August 2016)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Aus der Einleitung:

Am flackernden Rand des Lichtkreises um ein steinzeitliches Feuer, am Ufer des Flusses ohne Furt oder Fähre, an Sumpf und Wüste, Schneegebirge und Meeresstrand – dort überall war ein Ende. An ihm kam die Grenze in die Welt. Sie mochte in Rausch, Wunsch oder Traum, später auch in Spekulation, Berechnung und Konstruktion überwindbar erscheinen. Doch nahm lange ein Risiko auf sich, wer solche Überwindung versuchte, deren Erfolg grundsätzlich ungewiss blieb. Vor allem aber blieb ein Ende gegeben und über diese Grenze hinaus nur zu erkennen: „hic sunt dracones“.

So zu finden, als seien sie vor jeglicher Bestimmung immer schon da, sind Grenzen heute nicht mehr. Grenzen müssen nun erfunden werden. Die Sirenen des Homer, die Löwen, Drachen und meeresbewohnenden Leviathane der antiken, mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Kartographen sind nicht mehr Chiffren des Mythos für das Unzugängliche und Gefährliche, für das ganz Andere. Sie sind zu bedrohten Arten geworden, ihr Schutz ist das Anliegen umwelt- oder tierschutzpolitischer Kampagnen, höherer Dichtkunst oder der Fantasy-Literatur. Das an sich ganz Andere ist im Anderen für uns gezähmt und heimisch gemacht worden.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
An und in Grenzen
Axel Schaffer, Eva Lang, Susanne Hartard (Hg.):
An und in Grenzen
the author
Prof. Dr. Helge Rossen-Stadtfeld
Helge Rossen-Stadtfeld

(geb. 1955) hat seit dem Jahr 2000 die Professur für Öffentliches Recht an der Fakultät für Wirtschafts- und Organisationswissenschaften der Universität der Bundeswehr München inne. Nach Studien der Rechtswissenschaften und der Philosophie in Tübingen hat er an der Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Bielefeld promoviert und sich dort auch habilitiert. Er hat drei Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gearbeitet und eine einjährige Fellowship am Wissenschaftskolleg zu Berlin wahrgenommen. Die Schwerpunkte seiner Forschung liegen in den Bereichen des Medienrechts (Schwerpunkt Rundfunkrecht), des allgemeinen Verwaltungsrechts, des Verfassungsrechts und der Rechtstheorie.

[weitere Titel]