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Recht und Technik
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Recht und Technik

29 Seiten · 5,25 EUR
(11. Mai 2020)

 
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Aus der Einleitung der Hg.

Das Recht kann aus Sicht von Helge Rossen-Stadtfeld nicht nur erfahrungslegitimierte Regelungswerke schaffen, die letztlich nur auf die technologische Entwicklung reagieren, sondern auch einen Rahmen rechtlich verbindlich vorgeben, der vorausschauend weite Sicherheitsmargen einfordert. Das Recht lässt sich dann nicht mehr nur technisch rechtfertigen, sondern es fließen wissenschaftliche, moralische, soziale und kulturelle Überlegungen mit ein.

Dabei kann das Recht eine bestimmte Technologie meist nicht kategorisch verneinen. Es geht also weniger um die Frage, ob eine bestimmte Technologie überhaupt angewendet werden darf, sondern meist darum, wie sie angewendet werden soll, um dysfunktionale Entwicklungen möglichst gering zu halten. Als problematisch erweist sich in diesem Zusammenhang, dass viele unerwünschte Auswirkungen neuer Technik kurzfristig gar nicht abschätzbar oder nicht auf ein eigentliches technologisches Versagen zurückzuführen sind, sondern gerade aus dem ordnungsgemäßen Betrieb resultieren.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Prof. Dr. Helge Rossen-Stadtfeld
Helge Rossen-Stadtfeld

(geb. 1955) hat seit dem Jahr 2000 die Professur für Öffentliches Recht an der Fakultät für Wirtschafts- und Organisationswissenschaften der Universität der Bundeswehr München inne. Nach Studien der Rechtswissenschaften und der Philosophie in Tübingen hat er an der Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Bielefeld promoviert und sich dort auch habilitiert. Er hat drei Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gearbeitet und eine einjährige Fellowship am Wissenschaftskolleg zu Berlin wahrgenommen. Die Schwerpunkte seiner Forschung liegen in den Bereichen des Medienrechts (Schwerpunkt Rundfunkrecht), des allgemeinen Verwaltungsrechts, des Verfassungsrechts und der Rechtstheorie.

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