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Regulationstheorie
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Regulationstheorie

28 Seiten · 3,89 EUR
(Januar 2010)

 
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Aus der Einleitung:

Die Regulationstheorie ist vorwiegend aus der marxistischen Diskussion heraus entstanden. Im Kontext wirtschaftlicher Umbrüche entwickelten regulationistische ÖkonomInnen intermediäre Kategorien zur Analyse der Akkumulationsdynamik und der gesellschaftlichen Prozeduren, mit welchen die gesellschaftlichen Widersprüche kapitalistischer Ökonomien bearbeitet und vorübergehend eingehegt werden können. Der Komplex dieser gesellschaftlichen Prozeduren wird als Regulation bezeichnet. Dieser Begriff ist weiter gefasst als der Begriff der Regulierung, da er auch explizit Machtbeziehungen und relevante gesellschaftliche Normen einbezieht. Damit entgeht die Regulationstheorie einer technokratischen Einengung bei der Analyse und Konzipierung der Wirtschaftspolitik. Eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung ist aus Sicht der regulationistischen ÖkonomInnen nur vorübergehend möglich. Tendenzen zu Krise und Instabilität sind der kapitalistischen Entwicklung inhärent. Auch für die Krisenanalyse haben regulationistische ÖkonomInnen Kategorien entwickelt. Eine starke Strömung hat sich hierbei von den marxistischen Wurzeln entfernt und institutionalistischen Positionen angenähert. Die regulationistischen Analysen und Diskussionen sind nicht auf Ökonomie beschränkt geblieben, sondern sind auch von anderen sozialwissenschaftlichen Disziplinen, vor allem der Politikwissenschaft und der Geografie aufgegriffen und fortentwickelt worden.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Heterodoxe Ökonomie
Joachim Becker, Andrea Grisold, Gertraude Mikl-Horke, Reinhard Pirker, Hermann Rauchenschwandtner, Oliver Schwank, Elisabeth Springler, Engelbert Stockhammer:
Heterodoxe Ökonomie
the author
a.o. Prof. Dr. Joachim Becker
Joachim Becker

ist Ökonom und Politikwissenschaftler. Er arbeitet als a.o. Professor am Institut für Außenwirtschaft und Entwicklung der Wirtschaftsuniversität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind Regulationstheorie, Fragen von Entwicklung und Krisen mit geografischen Schwerpunktsetzungen bei Lateinamerika, Osteuropa und dem Südlichen Afrika.

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