sprache deutsch
sprache english
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


Monday, May 20, 2019
 Startseite » Umwelt  » Nachhaltigkeit & Generationengerechtigkeit 
Rent Seeking und Nachhaltigkeitstransformation
Downloadgröße:
ca. 230 kb

Rent Seeking und Nachhaltigkeitstransformation

20 Seiten · 3,86 EUR
(Juni 2016)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Aus der Einleitung:

Unter einer "ökonomischen Rente" wollen wir einen Nutzenstrom (i.d.R. Geld) verstehen, dem einzelwirtschaftlich keine (Opportunitäts-)Kosten in entsprechender Höhe gegenüberstehen. Es werden Zahlungen an einen Produktionsfaktor geleistet, die eigentlich gar nicht erforderlich sind, um die Faktorleistung hervorzubringen. Ökonomische Renten können viele Gesichter haben: Der Prototyp der ökonomischen Rente ist die Bodenrente. Seit Ricardo (1817) wird sie vor allem als "Differentialrente" verstanden, d.h. als Kosten- oder Ertragsvorteil einer Scholle gegenüber dem Boden, der gerade noch kostendeckend bewirtschaftet werden kann ("Grenzboden"). Diese Vorteile können der Lage ("Lagerente"), der möglichen Bewirtschaftungsintensität ("Intensitätsrente") oder der Bodenqualität ("Qualitätsrente") geschuldet sein. Mit den ökonomischen Klassikern und dem amerikanischen Bodenreformer Henry George (1879) kann man "Land" in einem sehr weiten Sinne verstehen – als alles, was der Mensch nicht geschaffen hat. Dies sind z.B. Wasser, die Atmosphäre, Rohstoffquellen – doch auch "virtuelles Land" kann man hierzu zählen (v.a. Patente), als Rechte, die dem Prototyp Boden in vielerlei Hinsicht nachgebildet sind (Claims, Renten, Blockademöglichkeiten etc.; s. unten mehr).


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Systeme in der Krise im Fokus von Resilienz und Nachhaltigkeit
Axel Schaffer, Eva Lang, Susanne Hartard (Hg.):
Systeme in der Krise im Fokus von Resilienz und Nachhaltigkeit
the author
Prof. Dr. habil. Dirk Löhr
Dirk Löhr

Nach dem Studium (Ruhr Universität Bochum) arbeitete Löhr unter anderem als wissenschaftlicher Assistent und Mitarbeiter in einer Steuerberatungsgesellschaft und als Hauptabteilungsleiter für die Deutsche Bahn AG. Seit 1997 ist Löhr als Professor für Steuerlehre und Ökologische Ökonomik an der Fachhochschule Trier tätig, seit 2001 als Steuerberater in einer Heidelberger Kanzlei. Ab 2009 führte Löhr als Consultant der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit / Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit einige Einsätze zur "Sicherung der Landrechte" in Kambodscha durch.

[weitere Titel]