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Montag, 15. Oktober 2018
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Resilienz natürlicher Systeme
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Resilienz natürlicher Systeme

Dargestellt am Beispiel von Schwarzem Meer, Bosporus, Marmara Meer, Dardanellen und dem Mittelmeer-Komplex

16 Seiten · 3,39 EUR
(Juni 2014)

 
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Aus der Einleitung:

Resilienz beschreibt die Toleranz eines Systems gegenüber Störungen. Sie ist die Fähigkeit eines Systems, selbstregulierend mit Veränderungen umgehen zu können und seine Integrität aufrechtzuerhalten. Die Störungen, die sowohl von innen als auch von außen kommen können, üben einen "Druck" auf das System aus und versuchen, die ursprüngliche Ordnung oder die Stabilität des Systems zu zerstören. Dieser Gedanke lässt eine Parallele zum zweiten Hauptsatz der Thermodynamik zu. Er besagt, dass die Entropie in einem geschlossenen System ständig zunimmt oder gleich bleibt. Die bemerkenswerteste Eigenschaft der Entropie ist, dass sie zwar praktisch bei allen Vorgängen in kleinerer oder größerer Menge entsteht, dass es aber keine Möglichkeit gibt, den Prozess umzukehren oder aufzuhalten. Entropie im Universum kann also nur zunehmen, niemals abnehmen. Diese auf Clausius (1856)zurückgehende Erkenntnis bedeutet gleichzeitig, dass ein Anstieg der Entropie in einem offenen (Teil-)System nur verhindert werden kann, wenn dieses System einen beständigen Zufluss an (verwertbarer) Energie erfährt.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Systeme in der Krise im Fokus von Resilienz und Nachhaltigkeit
Axel Schaffer, Eva Lang, Susanne Hartard (Hg.):
Systeme in der Krise im Fokus von Resilienz und Nachhaltigkeit
Der Autor
Prof. Dr. Orhan Uslu
Orhan Uslu

(geb. 1944 in Istanbul) Studium und Promotion (1974) an der TUM. Wissenschaftlicher Mitarbeiter (1970-1974) und Lehrbeauftragter (1974-1976) an der TUM. Forschungsaufenthalte in Holland, Frankreich, England und den USA. Forschungsschwerpunkt: Mathematische Modellierung von Wasser- und Umweltsystemen. Habilitation (1979) und Professur (1988) an der Dokuz Eylül Universität in Izmir. Vorsitz des Departments für Umweltingenieurwesen (1982-1991); Direktor des Instituts für Meereskunde (1991-2001). Seit 2006 emeritiert. Fortsetzung der Lehrtätigkeit an der Yeditepe Universität in Islanbul

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