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Mittwoch, 21. November 2018
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Resilienz und nachhaltige Entwicklung von semi-aridem Weideland in Namibia
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Resilienz und nachhaltige Entwicklung von semi-aridem Weideland in Namibia

14 Seiten · 2,93 EUR
(September 2009)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Sandra Derissen diskutiert in ihrem Beitrag die Implikationen des Resilienz-Konzeptes für eine nachhaltige Entwicklung semi-arider Weideländer in Namibia. Namibia sei aufgrund seiner klimatischen Verhältnisse auf die extensive Weidewirtschaft angewiesen. Die zunehmende Verbuschung der Weideländer verringere jedoch die Grasproduktivität und damit das Futterangebot für Rinder. Die Ursachen der Verbuschung seien noch ungeklärt. Einige Autoren sähen diese in erhöhten Bestockungsraten der Weideländer mit Rindern, andere in klimatischen Veränderungen. In der Sprache der Resilienzdebatte ließen sich mindestens zwei Ökosystemzustände der namibischen Weideländer unterscheiden: Im ersten herrsche eine Grasvegetation vor, so dass die Haltung von Rindern ökonomisch möglich sei. Im zweiten Zustand dominierten Büsche die Vegetation. Zur Beurteilung, ob das System aus Sicht starker Nachhaltigkeit im Gras-dominierten Zustand gehalten werden müsse, sei – so Derissen – die Klärung alternativer Nutzungsmöglichkeiten im zweiten Systemzustand notwendig. Zurzeit seien jedoch zumindest keine gesellschaftlich akzeptierten alternativen Nutzungsweisen der verbuschten Weideländer vorhanden.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Die Greifswalder Theorie starker Nachhaltigkeit
Tanja von Egan-Krieger, Julia Schultz, Philipp Pratap Thapa, Lieske Voget (Hg.):
Die Greifswalder Theorie starker Nachhaltigkeit