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Sunday, August 18, 2019
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Methodologie


Resozialisierung des Homo Oeconomicus im Funktionsbereich Compliance
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Resozialisierung des Homo Oeconomicus im Funktionsbereich Compliance

Die Norm als zentrales Analyseobjekt der betriebswirtschaftlichen Compliance-Forschung

24 Seiten · 4,24 EUR
(Juni 2016)

 
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Zusammenfassung:

Der Homo Oeconomicus bildet die Grundlage klassischer betriebswirtschaftlicher Betrachtungen im Funktionsbereich Compliance. Hier befassen sich sowohl Theorie als auch Praxis mit der Frage, warum es zu abweichendem Verhalten von Normen, Regeln und Gesetzen kommt und wie Unternehmen derartiges Fehlverhalten überwachen oder im Optimalfall sogar verhindern können. Wie die Analyse zeigt, bedienen sich v.a. die Principal-Agent-Theorie und die Stewardship-Theorie eines althergebrachten, aber nicht unbedingt richtigen Idealbildes des Homo Oeconomicus: Sie stellen Individuen als rationale, nutzenmaximierende und opportunistische Einzelgänger, oder, im Fall der Stewardship-Theorie – als deren Gegenentwurf dar. Der vorliegende Beitrag abstrahiert von dieser Debatte und widmet sich der Norm als Kern der Analyse von Compliance-Problemen. Es zeigt sich, dass bei einer Verschiebung der Fokussierung der Analyse wesentlich zielgerichteter und erfolgversprechender gegen Compliance-Verstöße vorgegangen werden kann.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Resozialisierung der ökonomischen Rationalität
Albert Löhr, Eckhard Burkatzki (Hg.):
Resozialisierung der ökonomischen Rationalität
the authors
Robert Holzmann

Dipl.-Kfm. (Europa-Studiengang), E.M.B.Sc. Robert Holzmann hat an der Universität Bamberg sowie der Universität Lyon Europäische Wirtschaft studiert und ist seit 2010 Doktorand sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bamberg am Lehrstuhl Unternehmensführung & Controlling. Seine Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere im Bereich des Evidenzbasierten Compliance-Managements sowie der experimentellen Fraud-Forschung. Seit 2012 ist Robert Holzmann zudem Dozent der Dualen Hochschule Baden-Württemberg sowie der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Nürnberg.

Dr. Patrick Ulrich

ist Akademischer Rat am Lehrstuhl für BWL, insbes. Unternehmensführung und Controlling sowie Projektleiter des Europäischen Kompetenzzentrums für Angewandte Mittelstandsforschung (EKAM) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen vornehmlich in den Bereichen Governance, Risk und Compliance (GRC) sowie des wertschöpfungsorientierten Controllings in Familienunternehmen. Zudem ist er Lehrbeauftragter an der Universität Siegen sowie der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Nürnberg.