sprache deutsch
sprache english
» Zum Warenkorb
0 Artikel - 0,00 EUR


Freitag, 21. September 2018
 Startseite » Umwelt  » Umweltbereiche  » Abfall 
Reststoffanfall und Reststoffverwertung in der Eisenhüttenindustrie
Downloadgröße:
ca. 387 kb

Reststoffanfall und Reststoffverwertung in der Eisenhüttenindustrie

16 Seiten · 3,77 EUR
(September 2008)

 
Ich bin mit den AGB, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden und erkenne an, dass meine Bestellung nicht widerrufen werden kann.
 
 

Aus der Einleitung:

Klaus Oppermann und Jan Oppermann untersuchen vertieft-gründlich am Beispiel eines bedeutenden moderneren Industriezweigs das, was Merzdorf allgemein in aller sachlichen wie zeitlichen Weite ansprach. Der Sekundärrohstoff Schrott ist im Zuge einer jahrhundertelangen industriellen Entwicklung zur wichtigsten Ressource für die Stahlindustrie geworden, „54 % der Stahlproduktion in den EU-Ländern basieren auf dem Einsatz von Schrott“. Eine große Rolle spielen dabei die Qualitätsanforderungen. Die zunehmende Werkstoffvielfalt und die zunehmenden Werkstoffverbünde konstituieren hier ein großes Problem der Verunreinigung. Neben dem Sekundärrohstoff Schrott fallen viele weitere Sekundärrohstoffe an, die als Reststoffe, Abfälle, Kuppelprodukte oder auch einfach als „Kreislaufmaterial“ bezeichnet werden.

Schlüsselproblem ist das rasante Wirtschaftswachstum. „Fragen der Begrenztheit und Endlichkeit der nicht erneuerbaren Ressourcen (spielen) als existenzielles Menschheitsproblem bei den mittelfristigen und langfristigen Entscheidungen zur Produktionserweiterung und Wirtschaftsstrukturierung noch eine zu geringe Rolle“. Die Verfasser beschreiben innovative Verfahrensentwicklungen zur Aufbereitung verunreinigter eisenhaltiger Reststoffe: Die Heißbrikettierung, der INMETKO-Prozess, das Schachtofenverfahren u.a.m. sind zu nennen. Verschaltungsmöglichkeiten von Aufbereitungsverfahren für Stäube/Schlämme im Rahmen eines Kreislaufwirtschaftskonzepts werden aufgezeigt. Nicht am Prinzip der Kreislaufwirtschaft, wohl aber an der aktuellen „Abfall- und Kreislaufwirtschaftsgesetzgebung“ wird abschließend harte Kritik geübt. Es herrscht begrifflicher Wirrwarr. Eine grundlegende Novellierung der europäischen Abfallrichtlinie und der bundesdeutschen Gesetzgebung ist dringend geboten.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Zukunftsfähige Ressourcenwirtschaft
Wilhelm Riesner, Eberhard Seidel (Hg.):
Zukunftsfähige Ressourcenwirtschaft