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Schaffen wir Menschen uns selbst ab?
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Schaffen wir Menschen uns selbst ab?

Menschliche Ratio: Glück oder Unglück?

28 Seiten · 6,03 EUR
(10. September 2018)

 
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Aus der Einleitung des Herausgebers: Christine Mok-Wendt diskutiert in ihrem Beitrag eine mögliche Rolle der Philosophie im Konzert transdisziplinärer Nachhaltigkeitswissenschaft. Sie stellt fest, dass der immense Zuwachs an theoretischem wissenschaftlichen Wissen über Nachhaltigkeit und diesbezügliche Probleme in den meisten Fällen wenig Einfluss auf die darunterliegenden menschlichen Handlungsweisen und Institutionen hat. In Anlehnung an Arne Naess’ Tiefenökologie formuliert sie das Ziel eines ‚ökosophen‘ Lebens. Dieses geht von der wechselseitigen Durchdringung und Konstitution von Natur und Kultur aus, betont dabei aber die Einbettung aller Kultur in die Ökologie. Eine zeitgemäße aufgeklärte Philosophie – hier nicht verstanden als spezialisierte akademische Profession, sondern als Trägerin öffentlicher Erziehung, Bildung und Aufklärung – hat demnach nicht nur die Aufgabe, diese Zusammenhänge verständlich zu machen, sondern soll neben dem rational-abstrakten Denken auch emotionale Erfahrungen der ‚natürlichen‘ Welt vermitteln und erlebbar machen. So hofft die Autorin, dass eine humanistische Bildung, die ökologische Phänomene und Prozesse ‚in der Natur‘ erlebbar macht, gerade Kinder zu einem Leben in „achtender Anerkennung“ befähigt.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Christine Mok-Wendt
Christine Mok-Wendt

Doktorandin im Fachbereich Philosophie der Universität Konstanz, Mitarbeiterin in der Philosophischen Praxis SinnPraxis im Netzwerk philopraxis.ch.