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Selbsterhaltung im „Markt“?
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Selbsterhaltung im „Markt“?

Subsistenzethische Betrachtung des Wettbewerbs und der Arbeits- und Marktgesellschaft

20 Seiten · 3,82 EUR
(19. Juli 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Mit dem Begriff „Markt“ können ganz verschiedene Vorstellungen verbunden sein. Zum Beispiel gibt es den „Markt“ als physisch festgelegten Ort, wo Waren getauscht werden und dieser mal mehr, mal weniger stark unter einer kulturellen Einbettung steht (z.B. Souk, Wochenmarkt, Supermarkt). Mit „Markt“ können ebenso Nachfrager und Anbieter – individuell wie aggregiert – assoziiert sein. Wenn davon die Rede ist, dass die Politik bitte nicht „die Märkte“ beunruhigen soll, dann sind damit meist Investoren, Anleger und Aktionäre gemeint. „Markt“ kann aber auch als Antonym zu einer aktiven bzw. nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik des Staates in Stellung gebracht sein: „Markt“ steht dann für unternehmerische Freiheit, die ohne staatliche Eingriffe auskommen soll. Kritisch ist daher insgesamt festzuhalten, dass der „Markt“ auch als immunisierende und dogmatisierende Leerformel verwendet wird; mit dem Begriff scheinen in wirtschaftspolitischen Debatten häufig Sachverhalte oder Interessen verschleiert zu werden. Aufgrund der Beliebigkeit, mit der dieser Begriff verwendet und mit Inhalt gefüllt wird, verwundert es jedenfalls nicht, wenn der „Markt“ nicht selten im Verdacht steht, eine Ideologie zu transportieren.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Markt! Welcher Markt?
Walter Otto Ötsch, Katrin Hirte, Stephan Pühringer, Lars Bräutigam (Hg.):
Markt! Welcher Markt?
the author
Dr. rer.pol. Sebastian Thieme
Sebastian Thieme

ist Diplom-Volkswirt und war u.a. Vertretungsprofessor (VWL) an der Hochschule Harz in Halberstadt. Er war erster Schasching-Fellow der Katholischen Sozialakademie Österreichs (2015/16) und in verschiedenen Projekten zur Pluralität in der Ökonomik tätig (u.a. am ZÖSS der Universität Hamburg). Seine Forschungsthemen umfassen u. a.: Selbsterhaltung/Subsistenz(ethik), sozialwissenschaftliche Ökonomik, das Paderborner Deliberationskonzept, die ökonomische Misanthropie und die ökonomische Pluralismus-Debatte.

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