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Donnerstag, 15. November 2018
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Social Business und der Business Case der CSR
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Social Business und der Business Case der CSR

Über postmoderne Metamorphosen des „kapitalistischen Geistes“

22 Seiten · 4,01 EUR
(Dezember 2014)

 
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Zusammenfassung:

Der vorliegende Beitrag rekapituliert zunächst die Genese des "Geistes des Kapitalismus" als Geschichte der ökonomischen und ethischen Rationalisierung der Habgier von der Kapitalsünde zur kapitalistischen Tugend. Neben den ironischen Fügungen, denen ProponentInnen und HistoriographInnen dieses GdK v. a. ihr Augenmerk schenkten, rückt dabei der Aspekt der "illusorischen Erwartungen" (A. O. Hirschman) in den Blick – also die Welt der Mythen und des Wunschdenkens: Unter diesem Blickwinkel werden die Diskurse um den Business Case der Corporate Social Responsibility und Social Business/Social Entrepreneurship einer kritischen Analyse unterzogen. Sie erweisen sich dabei als ambivalente, schlagseitige Synthesen der "Dialektik zwischen Kapitalismus und Kritik" (L. Boltanski & È. Chiapello) oder – mit anderen Worten – als postmoderne Metamorphosen des kapitalistischen Geistes. Der vorliegende Beitrag nähert sich der "Resozialisierung der ökonomischen Rationalität" von der Seite einer kritischen Gesellschaftstheorie des Kapitalismus. Er liefert keine weitere, methodologische oder wissenschaftstheoretische Kritik am homo oeconomicus und am Szientismus der Wirtschaftswissenschaften, die heute gerne durch ein anderes naturwissenschaftliches Paradigma und Menschenmodell – das der experimentellen Psychologie, oder gleich der Hirnforschung – ersetzt werden. Was folgt, ist also kein weiterer Beitrag zur akademischen Debatte darüber, wie wir den homo oeconomicus theoretisch "resozialisieren" könnten.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Resozialisierung der ökonomischen Rationalität
Albert Löhr, Eckhard Burkatzki (Hg.):
Resozialisierung der ökonomischen Rationalität
Der Autor
Dirk Raith
Dirk Raith

ist als Soziologe und Wirtschaftsethiker an Universität und Fachhochschulen in Graz und am IHI Zittau tätig. Zu seinen aktuellen Forschungsschwerpunkten gehören neben regionaler Resilienz und einer kritischen Auseinandersetzung mit CSR das Phänomen "Wachstum" in Wirtschaft und Unternehmen und die Problematik unserer wirtschaftlichen Wertrechnung.

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