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Soziale Netzwerke und politischer Einfluss von Kommunalpolitikern
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Soziale Netzwerke und politischer Einfluss von Kommunalpolitikern

39 Seiten · 7,11 EUR
(Januar 2008)

 
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Aus der Einleitung:

Dieser Beitrag geht der Frage nach, welche Eigenschaften von Netzwerkpositionen sich positiv auf den politischen Einfluss der Kommunalpolitiker auswirken. Denn jenseits der Gemeinwohlorientierung ist mit erfolgreichem politischen Agieren immer auch ein persönlicher Gewinn an Macht und Einfluss der sich durchsetzenden Politiker verknüpft. Im zweiten Abschnitt wird argumentiert, dass kommunale Spitzenpolitiker Akteure in bürokratischen Organisationen sind, die sich durch die Besetzung der oberen Positionen der bürokratischen Hierarchie und weiteren elitären Eigenschaften auszeichnen. Im dritten Abschnitt wird dargelegt, dass politischer Einfluss durch soziales Kapital (insbesondere durch Interaktionsnetzwerke), durch Humankapital und durch institutionelle Rahmenbedingungen bestimmt wird. Abschnitt vier greift den Hauptzusammenhang zwischen Interaktionsnetzwerken und politischem Einfluss auf. Dabei werden wegen der Dilemmasituation kommunaler Spitzenpolitiker (in einer Wettbewerbssituation zu kooperieren) zwei gegensätzliche Hypothesen formuliert, die sich aus der theoretischen Argumentation zu strukturellen Löchern (Burt 1992) und zur Zentralität herleiten. Im fünften Abschnitt wird das Datenmaterial und die Messung der Merkmale des politischen Einflusses, des Sozialkapitals, des Humankapitals und der institutionellen Rahmenbedingungen vorgestellt. Abschnitt sechs ist der Datenanalyse und Ergebnisinterpretation vorbehalten, während im letzten Abschnitt Schlussfolgerungen gezogen werden.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Sozialkapital: eine (un)bequeme Kategorie
Wenzel Matiaske, Gerd Grözinger (Hg.):
Sozialkapital: eine (un)bequeme Kategorie
the author
Dr. Sören Petermann

1970, Studium der Soziologie und allgemeinen Sprachwissenschaft an den Universitäten Leipzig und Utrecht, 2001 Promotion zum Dr. phil. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit 2001 Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 580 „Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch“ an den Universitäten Jena und Halle. Seit 2002 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Soziologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Forschungsgebiete: Soziales Kapital, soziale Ungleichheit, soziale Netzwerkanalyse, Spieltheoretische Modelle in den Sozialwissenschaften, quantitative Befragungsmethoden.