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Montag, 25. Juni 2018
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Sozialwirtschaft und Wohlfahrtssysteme
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Sozialwirtschaft und Wohlfahrtssysteme

29 Seiten · 3,77 EUR
(November 2015)

 
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Aus der Einleitung:

Der Begriff der Sozialwirtschaft ist zwar in sozialpolitischen und sozialwissenschaftlichen Diskursen nicht neu, hat sich aber erst im Kontext der Ökonomisierung der sozialen Dienste (wieder) verbreitet (vgl. Wendt 2013; Wendt/Wöhrle 2007 sowie aus Verbändesicht BAGFW 2010). Begriffsgeschichtlich reflektiert er eine Doppelbindung von Solidarität und ökonomischer Struktur und damit „zwischen inkongruenten Perspektiven: ökonomische Rationalität und soziale Solidarität, politische Souveränität und wohlfahrtsstaatliche Subsidiarität, Privatinteresse und öffentliche Verantwortung, Moral und Kalkül, strukturelle Zwänge und kulturelle Kräfte, System und Lebenswelt“ (Pankoke 2008, 431). Sozialwirtschaft in ihrer programmatischen Doppelbindung verknüpft damit Organisationen mit sozialem Engagement mit wirtschaftlicher Rationalität. In den aktuellen sozialwissenschaftlichen Debatten wird diese Vermischung unterschiedlicher Organisationslogiken eher mit dem Begriff der Hybridität gekennzeichnet (vgl. Grohs et al. 2014). Folgende aktuelle Definitionen liegen diesem Beitrag zugrunde: „Die Sozialwirtschaft ist in diesem Kontext ein Teil des Non-Profit-Sektors, aber mit diesem nicht deckungsgleich, da hier auch andere Dienstleistungen (Kultur, Sport, Bildung) angeboten werden und zudem ein zunehmender Teil von sozialen Dienstleistungen durch erwerbswirtschaftliche Unternehmen erbracht wird.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Lebenslagen – Beiträge zur Gesellschaftspolitk
Hajo Romahn, Dieter Rehfeld (Hg.):
Lebenslagen – Beiträge zur Gesellschaftspolitk
Der Autor
Prof. Dr. Rolf G. Heinze

Lehrstuhlinhaber für Allgemeine Soziologie, Arbeit und Wirtschaft an der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Seit 1994 geschäftsführender Wiss. Direktor des Instituts für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS) an der RUB.

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