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Spontane Transformationen – begrenzende  Reflexionen: Wer hat Angst vor der Ökonomie?
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Spontane Transformationen – begrenzende Reflexionen: Wer hat Angst vor der Ökonomie?

33 Seiten · 4,16 EUR
(17. Juni 2016)

 
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Aus der Einleitung:

"Was ist?" lautet die Frage, die den vorliegenden Sammelbänden zur Wirtschaftsphilosophie ihre Klammer verleiht. Das ist weder eine einfache noch eine bescheidene Frage, erhebt man den Anspruch, wie es beispielsweise Hegel getan hat, sie umfassend und durchdringend 'beantworten' zu wollen. Bei Hegel, aber auch schon bei Kant impliziert sie zudem die Frage: "Wie das, was ist, geworden ist?" – das macht das Antworten nicht leichter, weil seither dem, was der Fall ist, auch noch ein konstitutiv-historischer Aspekt abzugewinnen ist. Erschwerend kommt hinzu, dass spätestens seit Nietzsche nicht mehr von einer einheitlichen Werdensform dieses genealogischen Aspekts des Gewordenen ausgegangen wird. Vielmehr wird es – wenigstens in einer bestimmten philosophischen Tradition – als kontingente Aneinanderreihung unterschiedlichster Ereignisse aufgefasst, die zusammen das ausmachen, was wir dann die Geschichte dessen nennen, was geworden ist. Ein Denker des 20. Jahrhunderts, der sich gefragt hat, aufgrund welcher Geschichte das ist, was ist, und der sich zur Beantwortung dieser Frage mit dem Facettenreichtum des Werdens des Gewordenen, mit unterschiedlichen Diskursmustern bzw. Denksystemen, die für die eine oder andere Epoche als prägend identifizierbar sind, intensiv auseinandergesetzt hat, ist ohne Zweifel Michel Foucault.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Was ist?
Wolf Dieter Enkelmann, Birger Priddat (Hg.):
Was ist?
the author
Prof. Dr. Tatjana Schönwälder-Kuntze
Tatjana Schönwälder-Kuntze

ist auf Theoriebildung und auf Sozialphilosophie unter Berücksichtigung der ökonomischen Bedingungen spezialisiert. Sie ist seit 2014 apl. Professorin für Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2011 erhält sie – mit Unterbrechungen wegen verschiedener Gastprofessuren und Lehrstuhlvertretungen – für ihre Forschung ein Heisenberg-Stipendium der DFG.

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