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Staatsanleihen der Euroländer: Wege aus der Vertrauenskrise
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Staatsanleihen der Euroländer: Wege aus der Vertrauenskrise

21 Seiten · 4,82 EUR
(08. Juli 2016)

 
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Aus der Einleitung:

Die Krise im Euroraum, die zur Jahreswende 2009/2010 nahtlos an die internationale Finanzkrise anschloss, ist im Kern keine Staatsschuldenkrise, sondern eine Vertrauenskrise. Konkret ging das Vertrauen in die Staatsanleihen einiger Euroländer verloren und setzte einen Teufelskreis in Gang, durch den die betroffenen Länder und auch der Euroraum insgesamt in eine Rezession gerieten. Die makroökonomischen Ungleichgewichte, die den Anlass für den Vertrauensverlust lieferten, unterschieden sich zwischen den Ländern. Eine stark gestiegene Staatsverschuldung während der ersten 10 Jahre des Euroraums war demgegenüber kein gemeinsames Merkmal der von der Krise am stärksten betroffenen Länder (Horn et al. 2012). Erst nach Ausbruch der internationalen Finanzkrise bzw. im Zuge der Euroraumkrise stieg die Staatsverschuldung in all diesen Ländern deutlich. Erstens sanken infolge des wirtschaftlichen Einbruchs die Steuereinnahmen und es nahmen die Ausgaben zu, insbesondere für die Arbeitslosenversicherung. Zweitens unterstützten die Staaten heimische Banken, die je nach Land entweder für die makroökonomische Schieflage mit verantwortlich waren oder aber durch die Krise selbst an den Rand der Insolvenz gerieten.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Für eine bessere gesamteuropäische Wirtschaftspolitik
Harald Hagemann, Jürgen Kromphardt (Hg.):
Für eine bessere gesamteuropäische Wirtschaftspolitik
the author
Dr. Silke Tober
Silke Tober

geb. 1964, ist seit 2005 Referatsleiterin für Geldpolitik am Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Konjunkturabteilung des DIW Berlin (Schwerpunkt: Geldpolitik).

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