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Symbole und Substanzen
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Symbole und Substanzen

Eine kulturalistische Interpretation des textilen Stoffstrommanagements

20 Seiten · 3,00 EUR
(August 2006)

 
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Aus der Einleitung:

Versteht man unter einer kulturalistischen Managementlehre eine Managementlehre, die sich mit „Kultur“ im Sinne sozial geteilter Werte, Überzeugungen und Wahrnehmungen innerhalb von Unternehmen sowie im Umfeld von Unternehmen auseinandersetzt, so erweist sich die Fähigkeit zur „Kultur“-Rekonstruktion als Schlüsselfähigkeit, um einen Zugang zu auch vermeintlich „harten“ Managementthemen wie dem Umwelt- oder Stoffstrommanagement zu bekommen. Ausgangspunkt der Argumentation dieses Beitrages ist die Feststellung, dass die Diskussion über Stoffströme als ein Schlüsselthema der ökologischen Optimierung lange sehr naturwissenschaftlich-technisch geführt wurde. Erst in jüngerer Zeit erfolgt eine Öffnung gegenüber ökonomischen und organisatorischen Aspekten. Diese bleiben jedoch im Wesentlichen „ressourcen“-orientiert und vernachlässigen die interpretative Ebene in der Steuerung von Stoffströmen. Der Beitrag zeigt auf, dass der Einfluss solcher kultürlichen (symbolischen) Ordnungen erheblich sein kann. Er illustriert dies am Beispiel der textilen Kette, in der die Rückwirkung von Symbolsystemen („Symbole“) auf Stoffströme („Substanzen“) besonders deutlich wird. Es wird auf die Konsequenzen eingegangen, die sich für „interpretative“ Stoffstrommanager ergeben, die die für die Steuerung von Stoffströmen relevanten inter- und intraorganisatorischen Kulturen zu erfassen und mitgestalten zu vermögen.

Theoretisch stützt sich die Arbeit auf die Giddenssche Strukturationstheorie sowie die wenigen existierenden zaghaften Ansätze einer kulturalistischen Betriebswirtschaftslehre.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Perspektiven einer kulturwissenschaftlichen Theorie der Unternehmung
Forschungsgruppe Unternehmen und gesellschaftliche Organisation (FUGO):
Perspektiven einer kulturwissenschaftlichen Theorie der Unternehmung
the authors
Prof. Dr. Uwe Schneidewind
Uwe Schneidewind

geb. 1966, ist Präsident des ‚Wuppertal Institutes‘ sowie Professor für ‚Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit‘ an der Bergischen Universität Wuppertal. Von 2004 bis 2008 war er Präsident der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

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Prof. Dr. Dirk Fischer
Dirk Fischer

Professor für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Führung & Organisation am Fachbereich Management, Information, Technologie der Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

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Dr. Maria Goldbach
Maria Goldbach

2000 bis 2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Produktion und Umwelt, Institut für Betriebswirtschaftlehre der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

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