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Szenarien tragfähiger Staatsverschuldung in der EWWU unter Berücksichtigung geldpolitischer Rahmenbedingungen
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Szenarien tragfähiger Staatsverschuldung in der EWWU unter Berücksichtigung geldpolitischer Rahmenbedingungen

24 Seiten · 4,77 EUR
(07. Juni 2006)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Wolfgang Filc und Michael Holz unterziehen in ihrem Beitrag den Stabilitäts- und Wachstumspakt (SWP) der EU einer kritischen Prüfung. Zu diesem Zwecke werden auf der Grundlage saldenmechanischer Überlegungen und realistisch erscheinender Annahmen über das Wirtschaftswachstum und die Verzinsung der öffentlichen Schuld Entwicklungspfade der Schuldenstandsquote simuliert: Ein überzyklisch ausgeglichener Haushalt, wie ihn der SWP vorsieht, würde zu einer deutlichen Reduktion der europäischen Schuldenstandsquote von gegenwärtig etwa 65 % des BIP auf etwa 20 % des BIP führen, eine moderate Defizitquote von 2% hingegen würde langfristig das Maastrichter Konvergenzkriterium der Staatsverschuldung von etwa 60 % des BIP sichern. Das Korsett des SWP ist also sicher zu eng geschnürt, wirkliche Entlastung der Finanzpolitik würde sich aber erst ergeben, wenn der Schuldendienst nicht länger einen Primärüberschuss erzwingt. Hierzu bedarf es einer Kooperation der Träger der makroökonomischen Stabilisierungspolitik. Es werden abschließend Orientierungsregeln für den Kurs der Geldpolitik vorgestellt, die denkbar einfach zu ermitteln sind. Ob die Europäische Zentralbank derartigen Handlungsempfehlungen folgt, steht in ihrem Ermessen: Über die Zinspolitik hat nur sie zu entscheiden. Sie sollte sich dabei aber auch an den Vorgaben der Fiskalpolitik und der Lohnpolitik orientieren, denn eine kooperative Lösung von Geld-, Finanz- und Lohnpolitik ist nötig, damit der Finanzpolitik in Zeiten schwacher Konjunktur Handlungsspielräume offen stehen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
Finanzpolitik in der Kontroverse
Eckhard Hein, Arne Heise, Achim Truger (Hg.):
Finanzpolitik in der Kontroverse
the authors
Prof. Dr. Wolfgang Filc
Wolfgang Filc

Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Geld, Kredit und Währung, am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Trier.

[weitere Titel]
Michael Holz

Wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Trier.