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Technische Singularität und die Ideale des Humanismus
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Technische Singularität und die Ideale des Humanismus

28 Seiten · 5,12 EUR
(11. Mai 2020)

 
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Aus der Einleitung der Hg.

Auch wenn die Erfolge in der modernen Genetik, der Molekularbiologie, der Neurokybernetik und nicht zuletzt der künstlichen Intelligenz (KI) darauf hindeuten, dass wir stärker als jemals zuvor in der Lage sind, in den evolutorischen Prozess einzugreifen, scheint die Utopie des künstlichen Menschens noch immer weit entfernt. Wie Günter Unbescheid jedoch eindrucksvoll aufzeigt, durchdringen intelligente Systeme schon heute (mit, aber auch ohne unser Wissen) immer mehr Lebensbereiche. Die Funktionsweise der weitgehend autonomen und vernetzten Systeme ist dabei, wenn überhaupt, nur noch von Experten nachvollziehbar. KI und die Digitalisierung der Gesellschaft gelten dabei einerseits als Versprechen, die großen Herausforderungen unserer Zeit erfolgreich zu meistern, andererseits fürchten wir den Kontrollverlust, wenn wir die lernenden Systeme sich selbst überlassen. Unbescheid sieht daher die größte Herausforderung darin, das Detailwissen, die Schnelligkeit und Vollkommenheit der modernen Technik mit dem intuitiven Wissen, dem freien Willen und der menschlichen Unvollkommenheit zu vereinen.


zitierfähiger Aufsatz aus ...
the author
Günter Unbescheid

Studium der klassischen Indologie, neuen indischen Sprachen und Religionswissenschaft am Südasien-Institut der Universität Heidelberg. Promotion 1980 im Fach Religionswissenschaft. Forschungen zu lokalen Kulten und Schamanismus in Zentral- und Westnepal. Nach dem Verlassen der Universität 1985 Ausbildung zum Wirtschaftsinformatiker. Seit 1996 selbständiger IT-Berater mit den Schwerpunkten relationale Datenbanksysteme, Systemoptimierung und -analyse, Datenmodellierung und Sicherheit. Seit 2020 im Ruhestand.